- 27.01.2011, 12:52:38
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JG-Kucharowits: "Die bestmögliche Ausstattung der bestehenden öffentlichen Medizin-Uni-Standorte muss Priorität haben"
Wenn NÖ, dann Anbindung an Zentralklinikum St. Pölten
St. Pölten (OTS) - "Die bestmögliche finanzielle und
organisatorische Ausstattung der bestehenden öffentlichen
Medizin-Uni-Standorte muss Priorität haben. Wenn NÖ aber scheinbar
schon zu viel Geld in der Kassa hat, dann soll man das Projekt
Medizin-Uni in Form einer staatlichen Universität ordentlich angehen.
Eine Zersplitterung der Medizin-Uni-Landschaft ist jedoch an sich zu
hinterfragen", so Katharina Kucharowits, Landesvorsitzende der Jungen
Generation NÖ.
Zuerst sei aber, so gibt die JG NÖ zu bedenken, ein Krankenhaus zur
Universitätsklinik umzubauen, die, um einen vollinhaltlichen
Unterricht und eine umfassende Ausbildung zu gewährleisten, alle
medizinischen Abteilungen beherberge. Inklusive Forschungslabors, die
uneingeschränkt den StudentInnen zu Verfügung stehen müssen, so
Kucharowits: "Das macht nur in einem Zentralklinikum Sinn - also ist
St. Pölten der einzig mögliche Standort."
"Der Ausbau der Studienplätze an der bestehenden Universität Wien
wäre dabei weit sinnvoller und kostengünstiger, als allen, die die
Aufnahmeprüfung an der regulären Universität Wien nicht geschafft
haben, in Niederösterreich ein Auffangbecken zu bieten", so
Kucharowits weiter; "Doch falsch - nicht allen, sondern nur jenen,
die sich die horrenden Gebühren leisten können. Also nicht mal jenen,
die in Wien vielleicht nur knapp gescheitert sind, sondern allen gut
Betuchten, die möglicherweise sogar als vollständig ungeeignet für
diesen Beruf abgelehnt wurden."
Die ÖVP NÖ solle sich zudem nicht dem Verdacht aussetzen, mit
Steuergeldern nur für einige wenige Wohlhabende ein Projekt
umzusetzen, erklärt Kucharowits: "Bildung muss für alle
Gesellschaftsschichten frei zugänglich sein und darf nicht von der
Geldbörse der Eltern abhängen!"
Rückfragehinweis:
JG Niederösterreich, Anton Feilinger, Tel: 02742/2255-150, www.jgnoe.at
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