VSStÖ: Nein zu Karls Drei-Säulen-Modell!
Karls Katastrophenjahr gipfelt in der Forderung von 500 Euro Studiengebühren
Wien (OTS) - Der Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ)
kann dem von Ministerin Karl präsentierten Drei-Säulen-Modell nichts
abgewinnen. "Karls Drei-Säulen-Modell ist kein ausreichendes
Fundament für das Jahr der Bildung. Studiengebühren sind das letzte,
was Österreich braucht. Nach der Kürzung der Familienbeihilfe und der
immer noch chronischen Unterfinanzierung der Universitäten, wäre die
Einführung von Studiengebühren in der Höhe von 500 Euro ein weiteres
Armutszeichen für Karls Hochschulpolitik", so Stefanie Grubich,
Bundesvorsitzende des VSStÖ.
"Das von Karl vorgeschlagene Schuldenmodell, wodurch Studierende
aufgrund eines Zinsdarlehes bereits verschuldet in die Arbeitswelt
starten, ist eindeutig der falsche Weg und benachteiligt sozial
schwächer gestellte Studierende massiv. Wer es sich nicht leisten
kann zu studieren muss dann von den Einstiegsgehältern Schulden
abbezahlen. Das kann nicht die Antwort auf die prekäre Situation von
Studierenden sein", sagt Grubich.
"Anstatt beharrlich sozial ungerechte und selektive Maßnahmen für
Studierende zu fordern, sollte die Wissenschaftsministerin beharrlich
für eine Ausfinanzierung der Universitäten und die soziale
Absicherung von Studierenden kämpfen. Wir brauchen einen Ausbau der
Studienbeihilfe ohne Wenn und Aber, damit alle, die studieren wollen,
überhaupt die Chance dazu haben. Über 60 Prozent der Studierenden
müssen jetzt schon neben dem Studium arbeiten um sich ihren
Lebensunterhalt verdienen zu können, das sollte Karl zu denken
geben", so Grubich abschließend.
VSStÖ Pressesprecher,
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