- 26.01.2011, 12:54:07
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Anschober forciert Zerschlagung der OÖ-Antiatom-Offensive
Macht und Kontrolle für Anschober wichtiger als AKW-Widerstand
Wien (OTS) - Seit 1. Jänner 2011 ist der Antiatom-Experte Radko
Pavlovec nicht mehr als Antiatom-Beauftragter, sondern nur mehr
befristet als Berater für die "OÖ Antiatom-Offensive" tätig. Die
politische Hauptverantwortlichkeit für die "OÖ Antiatom-Offensive"
liegt bei Ressortleiter LR Anschober.
"Die Aussagen die LR Anschober gestern im Bezug auf die
Fortsetzung der OÖ Antiatom-Offensive und zu Pavlovec tätigte, sind
unhaltbar. Nach zwölf Jahren Pavlovec lapidar als nicht teamfähig
abtun zu wollen, zeigt wie abgehoben Anschober ist.
Fakt ist, so forciert Anschober lediglich die Zerschlagung der "OÖ
Antiatom-Offensive" - der auch wir angehören und lässt diese zu
einem völlig unglaubwürdigen "Marionetten-Theater" verkommen. AKWs
verhindern, bzw. eine seriöse, wirkungsvolle Antiatom-Politik machen,
kann man so nicht!", ärgert sich Elvira Pöschko, Obfrau der NGO
"Antiatom Szene" .
"Anschober hat offensichtlich ein massives Problem mit unabhängig
und weisungsfrei tätigen Personen und dürfte für andere Parteien eine
geeignete Anlaufstelle sein, um politisch unbequeme
Antiatom-Aktivitäten abzustellen. Dabei scheint er auch kein Problem
damit zu haben, Macht und Kontrolle vor die Verhinderung von AKWs zu
stellen.", ergänzt Pöschko.
"LR Rudi Anschober wirft Pavlovec mangelnde Teamfähigkeit vor.
Tatsache ist jedoch, dass Pavlovec seriöse und ausgezeichnete Arbeit
leistete.", erklärt Peter Rosenauer von "Resistance for Peace".
Pavlovec war der letzte Garant dafür, dass die verlogene und
heuchlerische Antiatom Politik des Landes und Bundes aufgezeigt
wurde. Anschober lässt auf Druck von LH Pühringer und Bundes-ÖVP
Pavlovec fallen und zeigt somit wieder einmal seine
Umfallerqualitäten.", meint Rosenauer.
Bereits im letzten Maßnahmenpaket der OÖ Antiatom-Offensive gab es
nur mehr zwei OÖ Vereine ("Antiatom Szene" und "Anti-Atom-Komitee"),
welche Antiatom-Projekte durchführten. Die "Antiatom-Offensive"
erlebt seit der Ressortleitung Anschober, der auf "Konsens um jeden
Preis" setzt, eine Negativentwicklung.
"Unser Vereine sind - wie Pavlovec - bei Anschober wenig beliebt,
denn auch für uns gilt, Bevormundung und politischer Druck blitzen
bei uns ab. Unser Ziel ist es AKWs zu verhindern und nicht
irgendwelche Grünen-Gurus anzubeten. Im Sinne einer glaubwürdigen
Antiatom-Politik wäre Anschober gut beraten eigene Machtgelüste
hinten anzustellen und für Rahmenbedingungen zu sorgen, damit
Pavlovec seine Tätigkeit als Antiatom-Beauftragter ungehindert
fortsetzen kann.", schließen Pöschko und Rosenauer unisono.
Hinweis: Bereits im Juli 2010 haben "Antiatom-Szene" und
"Resistance for Peace" gegen die Missstände in der
"OÖ-Antiatom-Offensive" protestiert:
http://www.ots.at/redirect/antiatom4
Rückfragehinweis:
Elvira Pöschko von "Antiatom Szene", Tel.: + 43 650 6660065, www.antiatomszene.info
Peter Rosenauer von "Resistance for Peace", Tel.: +43 664 5051861, www.resistanceforpeace.org
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