- 26.01.2011, 12:44:18
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FPÖ-Gudenus: Bildungspolitische Kompetenz der Grünen mit Frau Jerusalem in Pension gegangen
Offensichtlich auch der Widerstand gegen die Containerklassen
Wien (OTS/fpd) - Nach dem traurigen Ergebnis der PISA Studie
mussten wir mit Bedauern feststellen, dass die anschließende
Diskussion darüber fast noch trauriger war. Denn anstatt über
Inhalte, Lehrerausbildung, Lehrpläne und Integration - auch
sprachliche Integration - zu reden, wurden Glaubenskriege über die
Schulform geführt. Über die Verpackung anstatt über den Inhalt wurde
gestritten anstatt sich endlich einmal darüber Gedanken zu machen,
wie man die Kinder gescheiter machen kann, so der Bildungssprecher
der FPÖ-Wien, Klubobmann Mag. Johann Gudenus im Zuge der laufenden
Gemeinderatssitzung.
Nachhaltige Lösungen sind gefragt anstatt pseudo PR-Gags a la SOKO
Lesen. Eine ganze Generation von jungen Menschen wird es zukünftig
schwerer haben einen Job zu finden weil sie ohne Grundfertigkeiten
die Pflichtschule verlassen - dass ist die Schuld linkslinker pseudo
Bildungsexperten, so Gudenus, der weiter meint, dass die Gesamtschule
Milliarden kosten würde. Geld, welches schon für einige
Ganztagsschulen nicht vorhanden ist.
Das oft erwähnte "Finnische Modell" kann auf österreichische
Verhältnisse nicht umgelegt werden. Finnland hat weder ein
Zuwanderer- noch ein Integrationsproblem in den Schulen. Ein
Vergleich mit österreichischen Verhältnissen ist in dieser Sache
völlig unzulässig. Tatsache ist jedenfalls, dass im einzigen Staat,
in dem die Schulsysteme vergleichbar sind - nämlich in Deutschland -
die Gesamtschulen in jeder Hinsicht deutlich schlechter abschneiden.
Bei den PISA Vergleichen im innerdeutschen Ländervergleich haben die
Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen gewonnen. In
diesen Ländern gibt es allerdings auch keine integrierten
Gesamtschulen, so Gudenus.
Die Gesamtschule in Österreich wird am Ende nur zu einer Nivellierung
des Niveaus nach unten führen nicht aber das Sozialproblem lösen. Die
Gesamtschule kann nicht des Rätsels Lösung sein, sondern die
Veränderung des Unterrichts. Führen wir also keine Scheindiskussionen
über die Schulform sondern reden wir endlich Klartext, meint der
freiheitliche Bildungssprecher abschließend. (Schluss)paw
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
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