- 25.01.2011, 11:51:01
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Ärztemigration beschäftigt Symposium
Hochkarätige Referenten diskutieren über Fragen und Lösungen
Wien (OTS) - Mit dem Thema Ärztemigration beschäftigt sich ein
Symposium der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) am 28. und 29.
Jänner. Im Mittelpunkt stehen der grenzüberschreitende
Erfahrungsaustausch, aber auch die Zukunft des ärztlichen Berufes und
die Problematik, die Migration mit sich bringen kann.
So ziehen es mittlerweile zehn Prozent der österreichischen
Jungmedizinerinnen und -mediziner vor, nach Abschluss ihres Studiums
ihre praktische Ausbildung im Ausland, großteils in Deutschland
fortzusetzen, um hierzulande Wartezeiten zu umgehen. Auch die Zahl
der fertig ausgebildeten Ärztinnen und Ärzte, die Österreich
verlassen, wächst kontinuierlich. Mittlerweile sind rund 2.500
österreichische Medizinerinnen und Mediziner in Deutschland,
Großbritannien, Dänemark und Schweden tätig - Tendenz steigend.
Gleichzeitig kommen Ärztinnen und Ärzte verschiedener Provenienz nach
Österreich.
Welche Auswirkungen hat die ärztliche Wanderung auf das heimische
Gesundheitssystem? Droht in Österreich Ärztemangel, wenn sich dieser
Trend fortsetzt? Diese und andere Themen werden beim Symposium sowie
im Zuge einer Podiumsdiskussion aufgearbeitet.
Ein weiteres Thema des ÖÄK-Symposiums ist die abnehmende
Attraktivität der Landmedizin, was dazu führt, dass Arztpraxen
außerhalb der Städte nur noch schwer oder gar nicht mehr besetzt
werden können.
An dem in der ÖÄK stattfindenden Symposium beteiligen sich ärztliche
Spitzenvertreter aus Österreich und Deutschland, Politiker und
hochrangige Experten.
Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, am
Symposium teilzunehmen. Nähere Details im beiliegenden Programm.
Ärztemigration
Viele Fragen - gemeinsame Lösungen
Datum: 28. - 29.1.2011
Ort: Österreichische Ärztekammer Großer Sitzungssaal,
Parterreunterteilung
Weihburggasse 10-12, 1010 WienAnhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im
AOM/Original Text Service, sowie über den Link "Anhänge zu dieser
Meldung" unter http://www.ots.at
Rückfragehinweis:
Pressestelle der Österreichischen Ärztekammer
Silvia Graf
Tel.: (++43-1) 513 18 33-26
Mail. [email protected]
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