- 23.01.2011, 11:18:29
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Antrittsgebühren für die Medizin-Aufnahmetests auch in Graz
HochschülerInnenschaft an der MUG sieht dies mit Bedauern
Graz (OTS) - Die HochschülerInnenschaft an der Medizinischen
Universität Graz sieht den am Freitag getroffenen Beschluss, an allen
drei österreichischen Medizinischen Universitäten Gebühren für die
Teilnahme an den jeweiligen Aufnahmeverfahren einzuführen mit
Kopfschütteln.
Die Studierendenkurie hat sich in der vorangegangenen
Senatssitzung eindeutig gegen die Einführung von solchen Gebühren
ausgesprochen. Grund hierfür waren Bedenken in Hinsicht auf die
soziale Abfederung, die bei der vorgeschlagenen Verordnung in keiner
Weise berücksichtigt worden war und auch die Angst, dass es nicht
allein bei diesen Gebühren bleiben könnte.
Trotz einer kontroversen Diskussion konnten die Bedenken der
StudierendenvertreterInnen die Einführung dieser Maßnahme nicht
verhindern. "Natürlich verstehen wir einerseits die Gründe unserer
Universität, derentwegen sie sich bei dieser Angelegenheit Innsbruck
und Wien angeschlossen hat. Allerdings denken wir nicht, dass die
Einhebung von 90 Euro die optimale Lösung für das Problem der
BewerberInnen, die kurzentschlossen trotz Anmeldung nicht zum
Auswahlverfahren oder zu den EMS-Tests erscheinen und so
außerordentliche Kosten für die zur Verfügungstellung der Ressourcen
verursachen, ist", sind sich Elisabeth Amberger, Lisa Tarmann und
Markus Baumgartner, Vorsitzteam der HochschülerInnenschaft an der
MUG, einig.
Unterstützung hierbei werden sie auch von den Studienvertretungen
erhalten. "Unser Anliegen ist es, weiterhin mit dem Rekorat in
Verbindung zu bleiben, um doch noch mögliche Abfederungsmechanismen
ausarbeiten zu können", so das Vorsitzteam weiter. Von Seiten des
Rektorats wurde hier auch bereits ein Entgegenkommen signalisiert.
Des weiteren fordert die HochschülerInnenschaft, dass zumindest an
der MUG die Gebühren erst im Rahmen der Abgabe der
Bewerbungsunterlagen (Einsendeschluss Ende April) eingehoben werden,
um somit StudienwerberInnen - gerade MaturantInnen die im Februar
eine Teilnahme erst schwer abschätzen können - mehr Zeit zur
Entscheidungfindung einzuräumen und Ihnen und deren Familien eine
unnötige finanzielle Belastung zu ersparen.
Rückfragehinweis:
ÖH Medizinische Universität Graz
mailto:[email protected]
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