• 22.01.2011, 10:46:38
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BZÖ-Haubner: Ausweitung des Mutter-Kind-Passes nach Aussetzung der Wehrpflicht unbedingt notwendig

Durch verpflichtende jährliche Untersuchung sollen rechtzeitig körperliche, sprachliche und soziale Defizite erkannt werden

Wien (OTS) - Angesichts der Warnung des Sozialmediziners Professor
Kunze, die Aussetzung der Wehrpflicht könnte sich durch den Wegfall
der Stellungs-Untersuchung negativ auf die Gesundheit der
Jugendlichen auswirken, bekräftigt heute BZÖ-Familiensprecherin NAbg.
Ursula Haubner ihre Forderung nach der Ausweitung des
Mutter-Kind-Passes in einen Mutter-Kind-Jugend-Pass. "Wir wollen eine
jährliche verpflichtende ärztliche Untersuchung im Optimalfall bis
zur Volljährigkeit. Dadurch können körperliche, sprachliche und
soziale Defizite rechtzeitig erkannt werden. Das bietet die
Möglichkeit Fehlentwicklungen rechtzeitig gegenzusteuern", erklärt
Haubner.

Das BZÖ verlangt, dass diese Untersuchungen im Rahmen eines
Mutter-Kind-Jugend-Passes auch an den Bezug der Familienbeihilfe
gekoppelt sein sollen. Mehrkosten sind dadurch nicht zu erwarten, da
diese Untersuchungen bereits im System finanziert sind. "Eine solche
jährliche Vorsorgeuntersuchung im Kindes- und Jugendalter ist ein
optimaler Beitrag zur Prävention. Ein Euro Investition in die
Vorsorge erspart uns drei Euro an Reparatur", so Haubner.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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