• 21.01.2011, 12:43:26
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Hundstorfer zum Jahr der Freiwilligen: 43 Prozent der Österreicher engagieren sich ehrenamtlich

Häupl: Man kann den freiwilligen Helfern gar nicht genug danken

Wien (OTS/SK) - Drei Millionen Menschen, das sind 43 Prozent der
Österreicherinnen und Österreicher, engagieren sich in ihrer Freizeit
ehrenamtlich. Ohne ihren Einsatz wäre der Erhalt vieler sozialer,
kultureller und sportlicher Einrichtungen oder auch
Blaulicht-Organisationen nicht möglich. Das betonte Sozialminister
Rudolf Hundstorfer heute, Freitag, in einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit dem Wiener Bürgermeister und Präsidenten des
österreichischen Städtebundes, Michael Häupl und Helmut Mödlhammer,
Bürgermeister von Hallwang und Präsident des österreichischen
Gemeindebundes, die im Rahmen des Europäischen Jahres der
Freiwilligentätigkeit stattfand. Um die Tätigkeit von Österreichs
Freiwilligen auch rechtlich besser abzusichern, will Hundstorfer noch
heuer den Grundstein für ein "Freiwilligengesetz" legen. ****

Der Sozialminister betonte, dass man die zahlreichen Veranstaltungen
im Rahmen dieses Europäischen Jahres nutzen werde, um der
freiwilligen Bürgerbeteiligung einen neuen, höheren Stellenwert zu
geben. "Es geht auch um den sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft.
Denn es ist nicht selbstverständlich, dass sich Menschen in ihrer
Freizeit für andere einsetzen", so der Sozialminister. Man wolle den
Menschen in Österreich auch aufzeigen, was Freiwillige in Österreich
alles leisten und dass "es sich lohnt, sich für den lokalen
Sportverein oder andere Bereiche zu engagieren".

Häupl: Man darf Freiwilligenarbeit nicht als
selbstverständlich ansehen

Michael Häupl betonte, dass "man den freiwilligen Helfern in unserer
Gesellschaft gar nicht genug danken" könne und man ihre Arbeit nicht
für selbstverständlich ansehen dürfe. Freiwilligentätigkeit
beschränke sich aber, auch wenn dies manchmal fälschlicherweise
angenommen werde, nicht nur auf ländliche Bereiche. Denn auch in
Wien, wo sich 20 Prozent der Menschen in ihrer Freizeit ehrenamtlich
engagieren, wäre ohne freiwilliges Engagement der Erhalt zahlreicher
Einrichtungen kaum möglich. Auch Helmut Mödlhammer sprach den
zahlreichen freiwilligen Helfern seinen Dank aus und betonte, dass es
besonders wichtig sei, diesen auch öffentlich mehr Anerkennung zu
zollen. Denn ohne ihr Engagement wäre die Lebensqualität in
Österreichs Gemeinden eine wesentlich geringere. (Schluss) sv/mb

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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