- 21.01.2011, 11:41:00
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APA-OTS Politikanalyse: ÖVP-Bildungskonzept: Darabos präsentiert Vorschläge zur Bundesheerreform
Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der
meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen
Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (14. bis 20.
Jänner 2011) belegt Verteidigungsminister Norbert Darabos Platz eins.
Bundeskanzler Werner Faymann folgt auf Rang zwei, Vizekanzler Josef
Pröll belegt den dritten Platz.
Verteidigungsminister Norbert Darabos (Rang eins, 916 Nennungen)
legt sieben Alternativmodelle für die Bundesheerreform vor, von denen
eines das derzeitige Bundesheermodell in Zukunft ersetzen soll. In
den nächsten sechs Monaten soll über die Vorschläge Darabos'
verhandelt werden, schlussendlich wird eine Volksbefragung zur
Wehrpflicht folgen. Bundeskanzler Werner Faymann (Rang zwei, 405
Nennungen) lässt bei seiner Rede am Neujahrsempfang der Regierung
keinen Zweifel daran, dass er eine Abschaffung der Wehrpflicht
befürwortet. In seinen Augen ist die Wehrpflicht, sowie der
Gesamtzustand des Bundesheeres, nicht mehr zeitgemäß. Vizekanzler
Josef Pröll (Rang drei, 339 Nennungen) reagiert vorerst ablehnend auf
die Vorschläge des Verteidigungsministers. Bei seiner Begrüßungsrede
am Neujahrsempfang zeigt er sich jedoch gesprächsbereit. Pröll betont
dass bis Sommer ein fertiges Heereskonzept stehen muss und er sich
eine Volksbefragung vorstellen kann.
Unter den Gästen des Neujahrsempfangs befindet sich auch
Bundespräsident Heinz Fischer (Rang fünf, 212 Nennungen), dem derzeit
aufgrund des 100. Geburtstags des verstorbenen Altbundeskanzlers
Bruno Kreisky große mediale Aufmerksamkeit zuteil wird.
Bildungsministerin Claudia Schmied (Rang vier, 255 Nennungen) und
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (Rang sieben, 193 Nennungen)
stellen ihr Konzept vor, mit dem der Universitätszugang ab dem
kommenden Herbstsemester neu geregelt werden soll. Die Pläne der
Ministerinnen sehen vor, dass es eine Voranmeldung für Studienplätze
geben soll, und Prüfungen in der Studieneingangsphase nur noch einmal
statt wie bisher dreimal wiederholt werden können.
Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Christoph
Leitl, WKÖ (Rang 16, 99 Nennungen); Josef Martinz, ÖVP (Rang 17, 87
Nennungen); Rudolf Anschober, Grüne (Rang 18, 85 Nennungen); Gabi
Burgstaller, SPÖ (Rang 20, 69 Nennungen); Johannes Rauch, Grüne (Rang
21, 66 Nennungen); Fritz Kaltenegger, ÖVP (Rang 23, 65 Nennungen);
Hannes Gschwentner, SPÖ und Wolfgang Schüssel, ÖVP (beide Rang 27,
jeweils 59 Nennungen) und Manfred Haimbuchner, FPÖ (Rang 29, 54
Nennungen).
In dieser Woche ist die ÖVP mit 14 und die SPÖ mit acht
Politikerinnen und Politikern in der Wertung präsent. Die FPÖ und die
Grünen stellen je zwei Akteure. Die FPK kann einen Vertreter
positionieren und das BZÖ keinen. Außerdem unter den Top-30:
Bundespräsident Heinz Fischer, die parteifreie Justizministerin
Claudia Bandion-Ortner und der Präsident der Österreichischen
Wirtschaftskammer Christoph Leitl.
MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz
österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen
Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den
OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/politik kostenlos abrufbar.
MediaWatch-Report Politik
Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag.
Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs
Spitzenpolitikerinnen und
-politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen
Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem
umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation
Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25
TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.
Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen
Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform
APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter
www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter
[email protected] bezogen werden.
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