• 18.01.2011, 14:30:17
  • /
  • OTS0270 OTW0270

ÖH Innsbruck: Neuerlicher hochschulpolitischer Kuhhandel

Wien (OTS) - Als Frechheit bezeichnet Florian Ritter
(AktionsGemeinschaft), Vorsitzender der Österreichischen
HochschülerInnenschaft (ÖH) Innsbruck das soeben von den
Ministerinnen Karl und Schmied vorgestellte Zugangsmodell. Dieses
birgt unter dem Deckmantel einer
"ehrlichen Lösung" weitere fatale Überraschungen für Studierende.

Die rot-schwarze Bundesregierung hat es sich offensichtlich als
Ziel gesetzt die Studierendenzahl immens einzudämmen. So soll es
neben einer schikanösen Anmelderegelung und einer undurchdachten
Studieneingangsphase auch in Zukunft nur mehr zwei Prüfungsantritte
geben.

"Die Hoffnung des Ministeriums, vor allem deutsche Studierende
könnten "die Frist übersehen", empfinde ich als absolut
unprofessionell. Offensichtlich versucht sich die Regierung erneut
mit einer unausgereiften Übergangslösung aus der Affäre zu ziehen.",
zeigt sich Ritter empört.

"Der fahrlässige Umgang mit den Zukunftsplänen der
StudienanfängerInnen ist für mich vollkommen inakzeptabel.", so
Ritter.

"Mir stellt sich hierzu ernsthaft die Frage, wie viele der
heutigen Nationalratsabgeordneten ihr Studium mit nur zwei
Prüfungsantritten hätten abschließen können.", regt Ritter zum
Nachdenken an.

Die ÖH Innsbruck fordert die Regierung auf, endlich ein stimmiges
und zukunftsträchtiges Hochschulkonzept vorzulegen und nicht am
vorherrschenden bildungspolitischen Fleckerlteppich weiter zu weben.

Rückfragehinweis:
Florian Ritter
Vorsitzender der ÖH Innsbruck
Tel. +43 650 8788898
[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | HUI

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel