• 18.01.2011, 11:04:39
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Beatrix Karl zur Neuregelung des Hochschulzugangs: Mehr Klarheit für Studierende und bessere Planbarkeit für Universitäten

Einigung mit Ministerin Schmied - Wissenschaftsministerin bringt UG-Novelle im Ministerrat ein

Wien (OTS) - "Die Neuregelung des Hochschulzugangs ist ein
wichtiger erster Schritt zu mehr Klarheit für Studierende und bessere
Planbarkeit für Universitäten", fasst Wissenschafts- und
Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl die UG-Novelle zusammen, die
sie nach zahlreichen Gesprächen und der erfolgten Einigung mit
Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied heute in den Ministerrat
einbringt. Gelten soll die Neuregelung bereits im kommenden
Wintersemester, so Karl bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit
Ministerin Schmied.

Die Eckpunkte:

+ Verpflichtende und rechtzeitige Voranmeldung zum Studium noch vor
der Inskription bis 31. August (Wintersemester) bzw. 31. Jänner
(Sommersemester) für alle Bachelor-, Master- und Diplomstudien. Diese
verpflichtende Voranmeldung bringt mehr Planbarkeit für die
Universitäten.

+ Verpflichtende Studienwahlberatung und entsprechender Ausbau des
Beratungsangebots. Mit dieser Maßnahme soll eine bewusstere
Studienentscheidung erreicht werden. Denn: Derzeit belegen 60 Prozent
der Studienanfänger nur 10 Prozent der Fächer. Details zum Nachweis
werden durch eine Verordnung der Wissenschaftsministerin im
Einvernehmen mit der Unterrichtsministerin festgelegt.

+ Neugestaltung der Studieneingangs- und Orientierungsphase: Es kommt
zu einer Straffung (Festlegung auf die Dauer eines Semesters) und
einer Klarstelllung, dass nur jene Studierenden ihr Studium
fortsetzen dürfen, die diese Eingangsphase positiv bestehen. Weiters
wird die Zahl der möglichen Prüfungswiederholungen in der
Studieneingangsphase auf eine Wiederholung reduziert (Universität
kann autonom eine weitere Wiederholung ermöglichen). Dadurch gibt es
sowohl für die Studierenden als auch für die Universitäten rasch
Klarheit.

"Die neue Studieneingangsphase stellt auf Leistung und Qualität ab.
Wer die Anforderungen erfüllt, kommt weiter", so die Ministerin. "Die
Neuregelung des Hochschulzugangs in allen Fächern ist ein wichtiger
erster Schritt für mehr Qualität an unseren Universitäten. Es ist
erfreulich, dass die SPÖ zu diesem Schritt bereit war und sich zu
einer Kapazitätsregelung im Zuge der Studienplatzfinanzierung
bekennt", schließt Beatrix Karl.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto:[email protected]
   www.bmwf.gv.at

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