• 14.01.2011, 09:19:30
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Kleinwasserkraft Österreich: Höchste Zeit für neues Ökostromgesetz!

Fördermittel sind ausgeschöpft - Zubau und Revitalisierung kommen zum Erliegen

Wien (OTS) - "Die Verantwortlichen müssen den Jahresbeginn
dringend dazu nutzen, die längst überfällige Novellierung des
Ökostromgesetzes mit Hochdruck in Angriff zu nehmen!" fordert
Christoph Wagner, Präsident von Kleinwasserkraft Österreich zum
Jahresauftakt und macht wieder einmal auf die aktuelle missliche Lage
des Ökostroms und der Kleinwasserkraft in Österreich aufmerksam.
"Ebenso wie für andere Ökostromtechnologie gilt auch für die
Kleinwasserkraft, dass die Fördertöpfe leer sind und der weitere
Ausbau oder die Effizienzsteigerung bei bestehenden Anlagen zum
erliegen kommen!" kreidet Wagner an. "Unsere Vorschläge zu einer
vernünftigen Novellierung des Gesetzes liegen längst auf dem Tisch.
Minister Mitterlehner und seine Regierungskollegen dürfen nun nicht
weiter tatenlos bleiben, sonst müssen sie sich den Vorwurf gefallen
lassen, dass sie sehenden Auges den österreichischen Ökostrom
versanden lassen!"

Die im aktuellen Ökostromgesetz vorgesehenen Fördermittel für den
Investitionszuschuss zur Erbauung oder Revitalisierung von
Kleinwasserkraftanlagen ist mit den vorliegenden Anträgen
aufgebraucht. Es ist also höchste Zeit, für eine Fortführung der
Förderung zu sorgen, da noch einiges an Investitionen im
Kleinwasserkraftbereich ansteht! "Laufend erreichen uns Anfragen von
verunsicherten Investoren, die in der Planung von Neuprojekten
stecken oder die Revitalisierungen ihrer Anlagen vorhaben. Sie -
somit auch für den Wirtschaftsaufschwung wichtige Investitionen in
die heimische Zuliefer- und Bauwirtschaft - sind aufgrund der
aktuellen Misere derzeit völlig blockiert!" schildert DI Martina
Prechtl, Geschäftsführerin von Kleinwasserkraft Österreich. "Wir
fordern daher das Wirtschaftsministerium auf, rasch für die Aufhebung
dieser Blockade zu sorgen, das Ökostromgesetz rasch zu novellieren
und dabei die Verbesserungsvorschläge der Branche zu
berücksichtigen!", so Prechtl.

Rückfragehinweis:
Kleinwasserkraft Österreich
DI Martina Prechtl
Tel.: 01/522 07 66
Mail: [email protected]

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