OTS0053   13. Jan. 2011, 10:00

Umfrage "Ruefa Reisekompass 2011" zeigt: Reiselust und Urlaubsbudgets der Österreicher im Aufwind


  • Mehr als drei Viertel planen 2011 zu verreisen, 19 Prozent sogar öfter als 2010
  • Urlaubsbudget: 54 Prozent planen bis zu 2.000 Euro pro Person ein
  • Österreicher sparen keinesfalls beim Hotel und Essen
  • Marken-Umstellung: Ruefa neu kommt bei Kunden gut an
  • Karmasin Motivforschung befragte über 500 Teilnehmer zu ihren Urlaubsplänen für das Jahr 2011

Pünktlich zur Ferienmesse Wien 2011 präsentiert Ruefa erstmals den
"Ruefa Reisekompass 2011", eine repräsentative Umfrage zu
Reiseplänen, Urlaubsbudgets und Buchungsverhalten der
österreichischen Bevölkerung. "Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass
Urlaub, Reisen und Erholung für das Jahr 2011 bereits jetzt fix
eingeplant sind. Mehr als die Hälfte der Befragten planen sogar bis
zu 2.000 Euro pro Person dafür auszugeben. Die Wirtschaftskrise ist
aus den Köpfen der Menschen verschwunden", kommentiert Mag. Harald
Nograsek, Generaldirektor der Verkehrsbüro Group, die Ergebnisse der
Umfrage, für die Karmasin Motivforschung im Dezember 2010 über 500
Teilnehmer zu ihren Urlaubsplänen 2011 befragt hat.

Mehr als drei Viertel planen 2011 zu verreisen, 19 Prozent sogar
öfter als im Vorjahr

Reisen und Urlaub gehören nach wie vor zu den zentralen Wünschen
der ÖsterreicherInnen, zeigen die Ergebnisse der aktuellen Ruefa
Umfrage. Mehr als drei Viertel der Befragten (77 Prozent) werden 2011
verreisen. Knapp jeder Fünfte (19 Prozent) gibt sogar an, dies
häufiger als im Jahr 2010 zu tun.

Urlaubsbudget: 54 Prozent planen bis zu 2.000 Euro pro Person

Das konkrete Urlaubsbudget (ohne Nebenkosten) für 2011 pro Person
liegt für 30 Prozent der Umfrageteilnehmer zwischen 500 und 1.000
Euro, für 24 Prozent zwischen 1.000 und 2.000 Euro, für 17 Prozent
zwischen 2.000 und 5.000 Euro und darüber. Die Preissensibilität in
der Urlaubsplanung und die Lust, Sonderangebote bei verschiedenen
Anbietern aufzuspüren, sind zwar nach wie vor hoch, gleichzeitig ist
dem Kunden eine hohe Qualität im Urlaub wichtig und er hat dafür eine
fixe Summe im Haushaltsbudget eingeplant. Das Urlaubsbudget versteht
sich ohne Nebenkosten, d.h. ohne Kosten für Essen, Souvenirs oder
extra gebuchte Ausflüge.

Bei Hotel/Unterkunft und Essen wird nicht gespart

"Ein Trend zeichnet sich deutlich ab: Das Hotel und seine
Erlebniswelt ist für viele bereits wichtiger als die Destination
selbst", erklärt Helene Karmasin. "Man fährt mehr in ein Hotel als in
ein Land." Laut Umfrage beabsichtigen 58 Prozent der Befragten hier
keinesfalls zu sparen. Ein Drittel bis ein Viertel wollen nicht bei
Aktivitäten/Ausflügen im Urlaub (35 Prozent), beim Ausgehen (22
Prozent), Anreise (23 Prozent) und Services (21 Prozent) sparen. Das
Hotel bzw. die Unterkunft sowie das Essen sind für einen gelungenen
Urlaub für die ÖsterreicherInnen von großer Bedeutung.

Rund ein Viertel wird verstärkt Flugzeug und Auto nutzen

Rund ein Viertel der Teilnehmer wird für die Reise 2011 ein
anderes Verkehrsmittel wählen als 2010, und zwar verstärkt das
Flugzeug (41 Prozent) neben dem Auto (46 Prozent). Nur 13 Prozent
beziehen die Bahn stärker in ihre Urlaubsüberlegungen ein. "Mit der
spürbar gestiegenen Konsumfreude nimmt auch die Lust, wieder in der
Ferne zu urlauben zu und dafür das Flugzeug zu wählen", erklärt Dr.
Helene Karmasin.

43 Prozent urlauben nur mit dem Partner, 37 Prozent mit Familie

43 Prozent der ÖsterreicherInnen wollen nur mit dem Partner
verreisen, geht aus dem Ruefa Reisekompass hervor. Dies spiegelt die
demografische Entwicklung wieder. Ein Viertel (25 Prozent) fährt mit
Partner und Kindern auf Urlaub, weitere 12 Prozent zudem mit Eltern,
Großeltern oder Geschwistern. 22 Prozent urlauben mit Freunden.
Single-Reisende machen nur 7 Prozent aus.

Wahl des Urlaubsziels: Kosten und Wetter noch wie vor entscheidend

Die Kosten - für 64 Prozent der Befragten - und das Wetter/Klima
am Urlaubsort - für 54 Prozent - sind die wichtigsten Faktoren für
die Wahl der Urlaubsdestination. Kultur im Zielland wird von 39
Prozent, die Sicherheit von 37 Prozent oder die Anreisemöglichkeiten
von 31 Prozent genannt. Helene Karmasin: "Die Kosten als wichtigstes
Kriterium für die Kaufentscheidung bedeutet jedoch nicht, dass der
Urlaub billig sein muss. Vielmehr geben die Befragten an, dass der
geplante Urlaub dem dafür reservierten Urlaubsbudget entsprechen
muss. Weitere Untersuchungsergebnisse wie etwa die gestiegene
Konsumfreude und die hohe Nachfrage nach Qualität im Urlaub
unterstreichen diese Angaben." Die Sicherheit vor Ort gewinnt an
Bedeutung, je weiter weg die Reise führen soll.

Badeurlaub-Pauschalreise immer noch am beliebtesten

Schon jetzt haben die meisten Österreicher eine klare Vorstellung
von ihrem Urlaub im Jahr 2011. Für 42 Prozent steht der Badeurlaub
immer noch an der Spitze. Je ein Viertel wird 2011 einen Städteurlaub
(26 Prozent) oder einen Aktivurlaub (25 Prozent) mit Wandern,
Skifahren und Outdoorerlebnissen verbringen. 17 Prozent denken an
Wellnessurlaube und Kuren.

Der Trend zum Urlaub im Inland hat sich durchgesetzt: Österreich
bleibt für 41 Prozent der Befragten die beliebteste Reisedestination.
Das benachbarte Ausland mit Kroatien, Italien, Ungarn, Deutschland,
Slowenien, Schweiz und Tschechien wird mit 33 Prozent in die
Überlegungen einbezogen. Die weiteren Top-Favoriten sind
Mittelmeerdestinationen wie Griechenland, Spanien, Türkei und
Ägypten.

Traumurlaub: Österreicher träumen vom Inselparadies und extremen
Landschaften

Nach dem Traumurlaub befragt, den man antreten würde, wenn man
nicht auf das Budget achten müsste, zeigte der Ruefa-Reisekompass
folgendes Ergebnis: Für die einen führt ihre Traumreise direkt auf
eine einsame Insel mit Palmen und weißem Sand, für die anderen sind
extreme Landschaften wie das ewige Eis von Grönland das Ziel ihres
ganz persönlichen Traumurlaubs. Für die meisten Österreicher wären
die Malediven, karibische Inseln und Südseeparadiese die absoluten
Traumziele. Je abgeschiedener, desto besser, lautet das Motto. "Die
Abgeschiedenheit vom Rest der Welt spielt bei der Frage nach dem
Traumurlaub eine wesentliche Rolle. Einsame Inseln und private
Bungalows auf Pfählen sind für viele 'the ultimate hide-away'", so
Helene Karmasin.

Abgeschiedenheit lockt auch auf eine andere Art und Weise. Das
Nordkap, Grönland oder Polarregionen werden von einem großen Teil der
Befragten als Traumurlaubsziele genannt. "Extremlandschaften der Erde
haben eine außergewöhnliche Anziehungskraft, mehr noch als fremde
Kulturen", so Karmasin.

Sowohl Internet und Reisebüro punkten mit ihren Stärken
Was das Buchungsverhalten betrifft, können sowohl Reisebüro als auch
Internet mit ihren jeweiligen Stärken punkten.

Das Reisebüro punktet durch die persönliche Betreuung des
Reiseberaters ("bekannte Ansprechperson"). Man schätzt die
Möglichkeit, Rückfragen stellen zu können und man erlebt Vorfreude
bei der Buchung. Positiv bewertet wird zudem die Sicherheit und
Seriosität und dass man gegebenenfalls reklamieren kann. Zudem
genießen Kunden den Vorteil im Reisebüro, sich nicht ad hoc für ein
Angebot entscheiden zu müssen, macht der Ruefa Reisekompass deutlich.


Die Beratung wird vor allem von Familien mit kleineren Kindern
geschätzt. 57 Prozent der Befragten, die einen Badeurlaub planen,
gehen demnach in ein Reisebüro, 34 Prozent buchen diesen online, 14
Prozent direkt beim Hotel und 6 Prozent beim Diskonter. Noch
deutlicher zeigen sich diese Ergebnisse bei Kreuzfahrten (79 Prozent
buchen diese im Reisebüro, 18 Prozent online) oder Studienreisen (65
Prozent im Reisebüro, 29 Prozent online). Städtereisen werden von 52
Prozent im Reisebüro gebucht, von 40 Prozent online.

Das Internet wird für die Buchung von einfachen Pauschalreisen,
für Fly-only-Tickets und sehr oft auch für Last-Minute-Angebote und
für bereits gut bekannte Destinationen genützt. Die "Online-Booker"
beginnen ihre Suche im Internet dabei fast immer wahllos und
erreichen über Suchmaschinen eher zufällig die Reiseportale. "Der
Online-Kunde ist jemand, der sich nicht zu einem bestimmten Anbieter
mehr hingezogen fühlt als zu einem anderen. Er ist in nur geringem
Maß ein markentreuer Kunde", weist Helene Karmasin hin.

Die User sind überdurchschnittlich gut mit dem Medium und den
aktuellen Technologien vertraut und haben zudem keine Bedenken,
persönliche Informationen wie Kreditkartennummern oder Geburtsdaten
online weiterzugeben. Auch von versierten Online-Buchern wird als
Nachteil des Internets angegeben, dass man sich sehr schnell
entscheiden muss, wenn man ein bestimmtes Angebot buchen möchte und
dass man nur eingeschränkt reklamieren kann.

Die neuen Filialen: Ruefa neu kommt bei Kunden gut an

Auch die österreichweite Umstellung aller Reisebüro-Standorte auf
die Marke Ruefa neu, wurde im Ruefa Reisekompass abgefragt. Das Logo
und der neue Marktauftritt mit hellen, modernen Filialen und
emotionalen Bildwelten kam bei den Befragten gut an. "Die positiven
Aspekte beider Marken - Verkehrsbüro Reisen und Ruefa Reisen -
konnten in der Marke Ruefa neu gebündelt werden", fasst Mag. Harald
Nograsek die Ergebnisse zusammen. "Ruefa wird als modern, frisch,
auffällig und kompetent wahrgenommen. Ein österreichisches Reisebüro
mit vielen Standorten, das ein umfassendes Angebot und hohe
Sicherheit bietet.

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OTS0053 2011-01-13 10:00 131000 Jän 11 TPK0006 1369



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