- 10.01.2011, 11:10:06
- /
- OTS0062 OTW0062
Windbüchler-Souschill zur Zivildienstdebatte: Alternativen erarbeiten statt Angstmache aus den Ländern
Grüne fordern Überprüfung der Erkenntnisse der Zivildienstreformkommission
Wien (OTS) - Für die Zivildienstsprecherin der Grünen, Tanja
Windbüchler-Souschill, ist die Existenzsorge der
Zivildienst-Trägerorganisationen durch die Debatte um die Abschaffung
der allgemeinen Wehrpflicht zwar berechtigt, aber der Ball liegt bei
der Innenministerin: "Sie muss endlich ein Konzept ausarbeiten, das
trotz Wegfall der Zivildiener alle sozialen Einrichtungen in gleicher
Qualität erhält. Nur so kann der Angstmache aus den Ländern
entgegengewirkt werden".
"Derzeit scheint es, als würde Fekter sich einfach zurücklehnen und
die Debatte erste Reihe fußfrei beobachten, ohne die
Trägerorganisationen und die Länder in der Frage der Abschaffung zu
unterstützen", erklärt Windüchler-Souschill.
Nach wie vor ziert sich die ÖVP, eine klare Aussage zur Abschaffung
der allgemeinen Wehrpflicht zu treffen. "Diese Form von kalkulierter
Parteipolitik auf Kosten junger österreichischer Männer ist
unprofessionell. Es braucht ein Arbeitsgremium im Parlament und den
Organisationen unter Einbeziehung der Erfahrungen anderer
europäischer Länder ohne Zivildienst und den Erkenntnissen der
Zivildienstreformkommission. Vor einer Volksabstimmung sind Modelle
als Alternative bei Wegfall des Zivildienstes auszuarbeiten. Minister
Darabos hat es auch geschafft einige Modelle zu vergleichen und
Alternativen ausarbeiten zu lassen, welche angeblich vorgelegt
werden, wieso schafft es die Innenministerin nicht", fragt
Windbüchler-Souschill.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB






