- 07.01.2011, 10:00:11
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Richtig vorlesen - aber wie?
Die Büchereien Wien stehen Vorlesenden mit Rat und Tat zur Seite
Wien (OTS) - Das Buch als Weihnachtsgeschenk ist und bleibt ein
Klassiker - und das ist gut so. Lesen ist eine Schlüsselkompetenz und
Grundvoraussetzung für die Teilhabe am sozialen Leben und die
Bewältigung des Alltags. Lesen leistet aber auch einen wichtigen
Beitrag zur Selbstverwirklichung: Es schafft Freiräume, regt die
Fantasie an, ermöglicht die Entdeckung fremder Welten und vermittelt
Freude.
"Nicht jedes Kind ist eine geborene Leseratte, aber man kann das
Leseinteresse gezielt fördern", betont Bildungsstadtrat Christian
Oxonitsch. "Die Büchereien Wien sind Experten in Sachen Leseförderung
und geben gerne Tipps, wie Kinder für das Medium Buch begeistert
werden können."
Leselust von Anfang an
Leseförderung beginnt nicht erst mit dem konkreten Erlernen des
Lesens sondern viel früher; bereits im Babyalter können die Weichen
für eine erfolgreiche "Lesekarriere" gelegt werden. Es ist wichtig,
viel mit Babys zu sprechen und mit Hilfe von Reimen, Gedichten,
Fingerspielen und Musik die Voraussetzungen für Lesemotivation zu
schaffen.
Kinder sind auch nie zu jung für einen Besuch in der Bücherei: In den
39 Zweigstellen der Büchereien gibt es jede Menge robuster
Bilderbücher für Kleinkinder; "Die kleine Raupe Nimmersatt" und
"Meine große kleine Welt" werden nicht nur inhaltlich erlesen,
sondern im wahrsten Sinn des Wortes "begriffen". Die
Veranstaltungsreihe "Kirangolini" in der Hauptbücherei widmet sich
der Lesefrühförderung von Kindern ab dem ersten Lebensjahr; Eltern
und Betreuungspersonen erhalten hier außerdem wertvolle Tipps zum
Thema Vorlesen.
15 Minuten Vorlesen pro Tag
Wenn Kinder ihre Eltern nicht lesen sehen und ihnen nicht
vorgelesen wird, haben sie auch selbst keine Lust zu lesen. Man muss
dafür nicht allzu viel Zeit investieren: "Schon 15 Minuten
gemeinsames Lesen am Tag hilft Kindern, mit Büchern vertraut zu
werden" betont Beate Wegerer, zuständig für Kinderangebote der
Büchereien Wien.
Vorlesen und Erzählen ist aber mehr als nur ein Mittel zur Sprach-
und Leseförderung: Kinder lieben es, vorgelesen zu bekommen - denn
dabei sind Kinder ihren Eltern ganz nahe. Sie erhalten dabei das
Gefühl, wichtig zu sein und ernst genommen zu werden und damit wird
die Lust zum selbständigen Lesen geweckt. Vorlesestunden werden auch
in etlichen Zweigstellen der Büchereien Wien angeboten.
Nur ungelesene Bücher sind schlechte Bücher
Nach Erstlesebücher mit leicht verständlichen Geschichten
"erlesen" sich Kinder die verschiedensten Genres. Besonders beliebt
sind Krimis, Grusel-, Hexen- und Zaubergeschichten und - vor allem
bei Mädchen - Pferdebücher. Eltern müssen sich von der Vorstellung
lösen, ihren Kindern nur "hochwertige" Literatur anzubieten. Das
pädagogisch wertvolle Buch bringt nichts, wenn es nicht gelesen wird.
Kinder sollten sich ihre Lektüre selbst aussuchen können: Wer
begeistert unterhaltsames Lesefutter verschlingt, wird eher auch zu
anderen Büchern greifen, als jene, denen zu hohe Anforderungen die
Leselust verderben. Bei den Büchereien Wien kann aus dem Vollen
geschöpft werden - über 300.000 Bücher nur für Kinder stehen zur
Auswahl. Doch wie soll man in dieser Fülle an Medien genau jenes
finden, das zum (Weiter-)Lesen verleitet? Kompetente
Bibliothekarinnen und Bibliothekare helfen bei der Suche, beraten bei
der Auswahl und beweisen jedem Kind, das auch sein ganz persönliches
Interessensgebiet zwischen zwei Buchdeckeln zu finden ist.
Links:
www.kirango.at
www.buechereien.wien.at
Pressebild:
www.wien.gv.at/pressebilder
Rückfragehinweis:
Mag.a Martina Adelsberger MA 13 - Büchereien Wien Tel.: 01 4000 84535 E-Mail: [email protected] www.buechereien.wien.at www.kirango.at
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