• 05.01.2011, 13:35:14
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BZÖ-Hagen: Kürzung der Gültigkeit von Rückfahrtickets bei ÖBB eine Sauerei der Sonderklasse

BZÖ fordert sofortige Rückname dieser Maßnahme - ÖBB-Chef Kern nur Marionette der roten Gewerkschaftsbonzen

Wien (OTS) - Als "Sauerei der Sonderklasse" bezeichnet
BZÖ-Verkehrssprecher Abg. Christoph Hagen die Verkürzung der
Gültigkeit der Rückfahrtickets bei den ÖBB von einem Monat auf zwei
Tage. "Auf der einen Seite werden den ÖBB von der rot-schwarzen
Bundesregierung jährlich sieben Milliarden Euro Steuergeld
nachgeworfen, auf der anderen Seite wird bei den Kunden gespart und
abkassiert. Das ist eine unglaubliche Provokation, die sofort
abgestellt werden muss."

Völlig unglaubwürdig sei die Distanzierung von ÖBB-Chef Kern von
dieser Kundenschikane. "Wenn Kern als Vorstandsvorsitzender nicht
über einen solchen Einschnitt bei den Kunden informiert ist, was hat
er dann im Unternehmen überhaupt zu entscheiden? Offenbar ist Kern
nur eine Marionette der sonderprivilegierten roten
ÖBB-Gewerkschaftsbonzen rund um Haberzettl", so Hagen.

Hagen fordert eine Totalreform der ÖBB durch eine Privatisierung, nur
die Infrastruktur soll in staatlicher Hand bleiben. "Die ÖBB wurden
von der roten Gewerkschaft zugrunde gerichtet und haben mit 17
Milliarden Euro einen Rekordschuldenstand angehäuft. Kein Mensch
sieht mehr ein wieso ÖBB-Bedienstete im Durchschnitt mit 52 Jahren in
Pension gehen und 27 Krankenstandstage pro Jahr zu verzeichnen haben.
Damit muss endlich Schluss sein. Daher kein zusätzliches Steuergeld
für die Pleite-ÖBB", betont der BZÖ-Verkehrssprecher.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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