AktionsGemeinschaft: Sigrid Maurer muss jetzt zurücktreten

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende

Wien (OTS) - Das neue Jahr bringt für die Studierenden in Österreich viele Verschlechterungen. Zentrale Probleme wie etwa die unerträgliche Überfüllung mancher Studienrichtungen und die dringend notwendige Reform des Stipendienwesens werden von der Politik auch weiterhin ignoriert und auf die lange Bank geschoben. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Das Jahr 2011 wird das letzte sein, in dem Sigrid Maurer von sich behaupten darf, die Vertreterin der Studierenden Österreichs zu sein.

Ihre Zeit als Vorsitzende der Hochschülerschaft kann getrost als "Pleiten-Pech und Pannen-Periode" bezeichnet werden. Seit ihrer chaotischen Wahl verfügt die von ihr geführte ÖH-Exekutive über keine Mehrheit - weder innerhalb der ÖH Bundesvertretung, noch innerhalb der Studierenden Österreichs. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:
"Die Kernkompetenzen der ÖH-Vorsitzende liegen in den Bereichen rechtswidrige Besetzung von öffentlichem Eigentum, vorzeitiges Verlassen von Verhandlungen und Schaltung von illegalen und parteipolitisch motivierten Inseraten in Zeitungen - jedoch nicht in Sachen Vertretung der Interessen der Studierenden", geht Jan-Philipp Schifko, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, mit Maurer ins Gericht.

Während sich frühere ÖH-Vorsitzende noch aktiv und konstruktiv in die bildungspolitische Diskussion eingebracht haben, Gesetzesentwürfe formulierten und sich bei Verhandlungen auch durchsetzen konnten, entpuppt sich Sigrid Maurer immer mehr zu einer Marionettenfigur der obskuren Unibrennt-"Bewegung". Diese Gruppe von übrig gebliebenen Audimax-Besetzern verfügt über keinerlei demokratische Legitimation und ihr einziger Erfolg der letzten Monate liegt in dem Kassieren von Hausverboten im Parlament: "Sigrid Maurer sollte das neue Jahr als persönliche Chance verstehen, in sich zu gehen und dann endlich von ihrem Amt als ÖH-Vorsitzende zurückzutreten, damit sie sich ihrer neuen Tätigkeit als Vollzeit-Besetzerin und Berufsdemonstrantin vollends widmen kann. Die Studierenden wollen eine ÖH, die ihre Interessen vertritt und nicht die einer radikalen Splittergruppe", so Schifko abschließend.

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