- 03.01.2011, 10:22:03
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AktionsGemeinschaft: Sigrid Maurer muss jetzt zurücktreten
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende
Wien (OTS) - Das neue Jahr bringt für die Studierenden in
Österreich viele Verschlechterungen. Zentrale Probleme wie etwa die
unerträgliche Überfüllung mancher Studienrichtungen und die dringend
notwendige Reform des Stipendienwesens werden von der Politik auch
weiterhin ignoriert und auf die lange Bank geschoben. Doch es gibt
auch eine gute Nachricht: Das Jahr 2011 wird das letzte sein, in dem
Sigrid Maurer von sich behaupten darf, die Vertreterin der
Studierenden Österreichs zu sein.
Ihre Zeit als Vorsitzende der Hochschülerschaft kann getrost als
"Pleiten-Pech und Pannen-Periode" bezeichnet werden. Seit ihrer
chaotischen Wahl verfügt die von ihr geführte ÖH-Exekutive über keine
Mehrheit - weder innerhalb der ÖH Bundesvertretung, noch innerhalb
der Studierenden Österreichs. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:
"Die Kernkompetenzen der ÖH-Vorsitzende liegen in den Bereichen
rechtswidrige Besetzung von öffentlichem Eigentum, vorzeitiges
Verlassen von Verhandlungen und Schaltung von illegalen und
parteipolitisch motivierten Inseraten in Zeitungen - jedoch nicht in
Sachen Vertretung der Interessen der Studierenden", geht Jan-Philipp
Schifko, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, mit Maurer ins
Gericht.
Während sich frühere ÖH-Vorsitzende noch aktiv und konstruktiv in die
bildungspolitische Diskussion eingebracht haben, Gesetzesentwürfe
formulierten und sich bei Verhandlungen auch durchsetzen konnten,
entpuppt sich Sigrid Maurer immer mehr zu einer Marionettenfigur der
obskuren Unibrennt-"Bewegung". Diese Gruppe von übrig gebliebenen
Audimax-Besetzern verfügt über keinerlei demokratische Legitimation
und ihr einziger Erfolg der letzten Monate liegt in dem Kassieren von
Hausverboten im Parlament: "Sigrid Maurer sollte das neue Jahr als
persönliche Chance verstehen, in sich zu gehen und dann endlich von
ihrem Amt als ÖH-Vorsitzende zurückzutreten, damit sie sich ihrer
neuen Tätigkeit als Vollzeit-Besetzerin und Berufsdemonstrantin
vollends widmen kann. Die Studierenden wollen eine ÖH, die ihre
Interessen vertritt und nicht die einer radikalen Splittergruppe", so
Schifko abschließend.
Rückfragehinweis:
Stephan Mlczoch
Pressesprecher der AktionsGemeinschaft
Tel.: 0664 7676031
mailto:[email protected]
www.aktionsgemeinschaft.at
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