- 23.12.2010, 13:49:56
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AKNÖ warnt: Hubschraubereinsätze können teuer werden
"Schifoan ist das leiwandste", bis...
Wien (OTS/AKNÖ) - Jährlich verunglücken tausende Schifahrerinnen
auf Österreichs Pisten so schwer, dass sie geborgen werden müssen.
Später erhalten sie Rechnungen über mehrere tausend Euro. Die AKNÖ
rät, für den Ernstfall vorzusorgen.
"Die Gebietskrankenkasse kann laut Gesetz bei Unfällen in Ausübung
von Sport und Touristik weder die Bergekosten noch die Kosten für die
Beförderung ins Tal übernehmen", warnt AKNÖ-Experte Mag. Josef
Fraunbaum. Er rät deshalb allen Schibegeisterten, vorzusorgen.
Oftmals beinhaltet eine Mitgliedschaft in einem Sport- oder
Naturfreundeverein oder der Schutzbrief eines Automobilclubs eine
Bergekostenversicherung. Auch bei Kreditkarten oder Versicherungen
könnte diese im Angebot enthalten sein. Bevor man sich auf die Piste
wagt, ist es empfehlenswert, die Versicherungsbedingungen oder die
Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchzulesen oder sich zu
erkundigen.
AKNÖ fordert bessere Information durch Wintersportorte
Die AKNÖ fordert auch von den Wintersportzentren ausreichende
Information und die Sicherstellung, dass es zu keinen bösen
finanziellen Überraschungen kommt, wenn etwas passiert ist. "Es muss
zum Standard-Service gehören, dass verunfallte Schifahrerinnen und
Schifahrer nach Unfällen im Wintersportort optimal und vor allem
leistbar transportiert werden. Auch wenn es niemand gerne ausspricht,
ist es Realität, dass Unfälle passieren können. Diese dürfen aber
nicht zur neuen Geldquelle für den Tourismus werden. Ein Abtransport
nach Unfällen muss zum Service gehören", sagt Fraunbaum.
Rückfragehinweis:
AKNÖ, Abteilung für Arbeits- und Sozialrecht
Mag. Josef Fraunbaum
Telefon: 01 58883 1418
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