• 21.12.2010, 13:16:39
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AktionsGemeinschaft zu Zugangsmanagement: Wichtig - aber richtig

Viele Studienrichtungen platzen auch jetzt schon aus allen Nähten; Zugangsmanagement ist daher unerlässlich

Wien (OTS) - Die AktionsGemeinschaft (AG), Österreichs größte
Studierendenfraktion, zeigt sich über gewisse realitätsfremde
Aussagen zum Thema Zugangsmanagement verärgert: "Die unzumutbare
Überfüllung mancher Studienrichtungen ist bereits seit Jahren ein
massives Problem, ganz unabhängig von der erwarteten
Inskriptionswelle aus Deutschland. Hier besteht schon länger
dringender Handlungsbedarf. Nur ein bedarfsorientiertes
Zugangsmanagement gepaart mit einer Studienplatzfinanzierung kann
sicherstellen, dass bei uns die besten Studierenden zu den besten
Bedingungen studieren können", stellt Jan-Philipp Schifko,
Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, klar.

Die Aktionsgemeinschaft ist die einzige ernstzunehmende Fraktion
innerhalb der ÖH, die sich klar für die Einführung eines
Zugangsmanagements ausspricht, während die linke
ÖH-Minderheitsexekutive weiterhin mit tagträumerischen Parolen um
sich wirft: "Der bisher völlig ungesteuerte Universitätszugang hat
weder zu einer deutlichen Steigerung der Akademikerquote, noch zu
einer Senkung der Drop-Out Quote während des Studiums geführt und hat
sich somit für die Studierenden und für die Gesellschaft ansich
eindeutig als das falsche Modell erwiesen", so Schifko weiter.

Auch am aktuellen Gesetzesentwurf lässt die AG kein gutes Haar:
"Das Wissenschaftsministerium hat durch seinen undurchdachten und
juristisch fragwürdigen Schnellschuss nun selbst zur Verzögerung der
dringend notwendigen Einführung des Zugangsmanagements beigetragen.
Ein gesetzliches Zugangsmanagement muss Hand und Fuß haben, um die
chaotischen Zustände an den Universitäten endlich in den Griff zu
bekommen. Wie man jedoch auch schon beim Studiengebührenvorstoß und
der Kürzung der Familienbeihilfe sehen konnte, entpuppt sich die
Bundesregierung einmal mehr als Wiederholungstäterin in Sachen
Inkompetenz und Verkennerin der tatsächlichen Probleme", so Schifko
abschließend.

Rückfragehinweis:
Stephan Mlczoch
Pressesprecher der AktionsGemeinschaft
Tel.: 0664 7676031
mailto:[email protected]
www.aktionsgemeinschaft.at

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