Stichworte: Internet, Medien, Menschenrechte Channel: Politik
OTS0140   15. Dez. 2010, 12:00

ÖJC solidarisiert sich mit WikiLeaks

Unabhängige Informationsplattform ist Basis für freien Journalismus


Der politische Kampf um das Überleben der
Enthüllungsplattform WikiLeaks hat auch etwas mit Pressefreiheit zu
tun. Weltweit wird diskutiert, wie die Pressefreiheit im
Internet-Zeitalter auszuschauen hat. Für den Österreichischen
Journalisten Club (ÖJC) ist die Pressefreiheit unteilbar und darf
unter keinen Umständen eingeschränkt werden. Egal um welches Medium
es sich handelt und wo auch immer auf der Welt. WikiLeaks selbst ist
zwar kein journalistisches Produkt, aber ein wichtiger Informant für
Journalisten. Der Informantenschutz ist einer der Grundpfeiler der
journalistischen Arbeit und damit Bestandteil der Pressefreiheit.

Es ist völlig unverständlich, wenn die politischen Kräfte weltweit
versuchen diese wichtige Informationsplattform zu kriminalisieren und
die Verbreitung zu verhindern. "Die Einschränkung der Verbreitung von
Information widerspricht der freien Meinungsäußerung und ist daher
ein Anschlag auf die Pressefreiheit und die Grundrechte", begründet
ÖJC-Präsident Fred Turnheim die Solidarität der größten,
österreichischen Journalistenorganisation mit WikiLeaks. Hier geht es
auch um die Grundlagen für einen freien Journalismus und dieser muss
mit allen demokratischen Mitteln verteidigt werden.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0140 2010-12-15 12:00 151200 Dez 10 OJC0001 0190



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