- 15.12.2010, 10:27:45
- /
- OTS0074 OTW0074
SJ-Moitzi: Katastrophenschutzdienst statt Berufsheer
Volksbefragung muss Option zur Abschaffung des Bundesheeres und Umwandlung in Katastrophenschutzdienst beinhalten
Wien (OTS) - Anlässlich der heute, Mittwoch, stattfindenden
Enquete über europäische Wehrsysteme im Vergleich betont Wolfgang
Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend, erneut die
ablehnende Haltung der SJ einem Berufsheer gegenüber. "Wenn es eine
Volksbefragung geben soll zur Frage der Wehrpflicht, darf nicht die
Einführung eines Berufsheeres die einzige Alternative zum derzeitigen
System darstellen. Wir wollen über die Einrichtung eines
professionellen Katastrophenschutzdienstes anstelle des Bundesheeres
abstimmen!", so Moitzi.
"Österreich braucht weder ein hochgerüstetes Berufsheer, das bei
internationalen Kriegseinsätzen mitmischt, noch einen veralteten
Militär-Dinosaurier, sondern einen effektiven und gut ausgestatteten
Katastrophenschutzdienst und gleichzeitig die Etablierung eines
freiwilligen sozialen Dienstes", bekräftigt Moitzi. Sollte es zur
Zuspitzung "Wehrpflicht mit Bundesheer oder Berufsheer" kommen, werde
sich die SJ vehement gegen eine von der Gesellschaft
unkontrollierbare Berufsarmee einsetzen. "Ein Berufsheer bedeutet das
Ende der Neutralität, Beteiligung an Kriegen, Militarisierung und
Aufrüstung", meint Moitzi abschließend.
Rückfragehinweis:
Sozialistische Jugend Österreich
Boris Ginner
SJ-Pressesprecher
Tel.: +43 664 / 560 49 87
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SJO






