- 14.12.2010, 09:29:17
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VKI: Skibrillen für Brillenträger - meist wenig tauglich
Einsätze für Brillen als alternative und preiswerte Lösung
Wien (OTS/VKI) - Brillenträger haben es beim Skifahren nicht
unbedingt leicht: Häufig passt die optische Brille nicht optimal
unter die Skibrille. Druckstellen oder ein unangenehmes Tragegefühl
sind die Folge. Die Hersteller reagieren darauf mit eigens für
Brillenträger konzipierten Skibrillen. Elf solcher Modelle, die sich
in einer Preisspanne von 30 bis 170 Euro bewegen, hat der Verein für
Konsumenteninformation (VKI) getestet. Zwar schneiden die Brillen im
Test generell recht gut ab. Dennoch können auch diese meist nicht
verhindern, dass die optische Brille anläuft und damit Sicht und
Skivergnügen trübt. Zwar sind für optische Brillen
Anti-Beschlags-Flüssigkeiten erhältlich, doch diese wirken nur auf
unbehandeltem Glas. Nahezu jede Brille hat heute jedoch eine
Oberflächenbeschichtung zur Härtung oder Entspiegelung. Lediglich die
getesteten - aber hochpreisigen - Skibrillen von Adidas und Smith
(Phenom Turbo) sind mit einem Einsatz für eine optische Brille
ausgestattet, bei dem auch unbehandelte Scheiben eingesetzt werden
können. Als preiswerte Alternative bietet sich jedoch der Kauf von
Einsätzen für optische Brillen an, die ab etwa 30 Euro erhältlich
sind und sich in nahezu jede Skibrille einsetzen lassen.
"Eine einfache Lösung für Brillenträger sind Einsätze für optische
Brillen. Diese werden - inklusive optischer Gläser - derzeit im
Handel ab 30 Euro aufwärts angeboten. Angebracht wird der Einsatz,
indem die Bügel oben und unten in die Skibrille verspreizt werden.
Dazu braucht man keine brillenträgertaugliche Skibrille. Das Ganze
funktioniert aber auch hier nur dann, wenn die eingesetzten Gläser
unbehandelt sind und Anti-Beschlags-Flüssigkeit aufgetragen wird",
erläutert VKI-Experte Konrad Brunnhofer.
Neue Scheibenwechselsysteme im Test
Ob Brillenträger oder nicht: Der Wechsel von Brillenscheiben, etwa
von dunkel auf hell bei Schlechtwetter, war bei Skibrillen bis dato
immer etwas problematisch. Auch darauf haben einige Hersteller
mittlerweile reagiert. Der VKI hat daher zusätzlich drei Skibrillen
mit einem neuen Scheibenwechselsystem unter die Lupe genommen, die
zum Testzeitpunkt im Handel erhältlich waren. Am praktikabelsten
erwies sich dabei das von Uvex verwendete Magnetsystem: Hier kann auf
der Grundscheibe mit Minimagneten eine weitere dunkle Scheibe
angebracht werden. An einer kleinen Lasche kann diese Vorsatzscheibe
jederzeit abgehoben und wieder aufgesetzt werden - wenn nötig mit
einer Hand und ohne die Brille abzunehmen.
Alle Testergebnisse und weitere Informationen zum Thema gibt es
unter www.konsument.at.
Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at
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