• 10.12.2010, 12:12:15
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Transparenz und Fairness

ÖBB weisen AK-Kritik als nicht zutreffend zurück. 97% der NahverkehrskundInnen kaufen Tickets bereits vor der Fahrt. Toleranzfrist bis Ende Februar.

Wien (OTS) - Die Kritik an der Umstellung des Nah- und
Regionalverkehrs auf SB-Verkehr ist nicht nachvollziehbar. Schon
jetzt fahren rund zwei Drittel aller Züge im Nah- und Regionalverkehr
auf Selbstbedienungsstrecken (SB-Strecken). Im Fernverkehr kann man
auch weiterhin die Fahrkarte bei ZugbegleiterInnen im Zug kaufen.***

Klare Verhältnisse - keine Missverständnisse

Was bislang schon in der Mehrheit der Nah- und Regionalzüge - also in
REX- und R-Zügen sowie S-Bahnen - gegolten hat, gilt ab
Fahrplanwechsel für alle Züge im Nahverkehr: Zustieg nur mehr mit
gültiger Fahrkarte. Damit wird die Regelung vereinheitlicht und es
kann für KundInnen keine Missverständnisse mehr geben. Diese waren
bisher einer der häufigsten Gründe für KundInnenbeschwerden bei den
SB-Strecken. Nur in Stationen, in denen es keinen Ticketautomaten
oder keine Personenkasse gibt, ist ein Zustieg ohne Fahrkarte
erlaubt. Dann muss man umgehend zum Zugbegleitteam oder zum
Ticketautomaten im Zug (an einem der Zug-Enden) gehen und ein Ticket
erwerben. Für die PendlerInnen ändert isch gar nichts, da diese in
der Regel Jahres- oder Zeitkarten haben - und diese Tickets definitiv
nicht im Zug kaufen.

Toleranzfrist Ja, aber Fairness muss sein

Die ÖBB kommunizieren die Anpassung bereits seit Monaten an die
Fahrgäste - mit Durchsagen und Plakaten ebenso wie in den Medien.
Damit sich unsere KundInnen besser daran gewöhnen können, gibt es auf
den NEU hinzukommenden Strecken trotzdem eine Übergangsfrist bis Ende
Februar 2011. Bis dahin werden die ZugbegleiterInnen dort bei unseren
Fährgästen nur den üblichen Bordausgabepreis von drei Euro beim Kauf
eines Tickets im Zug verrechnen. Erst in der Zeit danach muss ohne
Vorweis einer gültigen Fahrkarte eine Gebühr von 65 Euro bezahlt
werden. Das ist auch ein Gebot der Fairness gegenüber der
überwiegenden Mehrheit der zahlenden KundInnen. Es ist für diese
KundInnen mit gültigem Ticket in keiner Weise nachvollziehbar warum
Reisende ohne Fahrausweis im Falle einer Kontrolle generell ohne
Kontrollgebühr bleiben sollten.

Im Fernverkehr können Fahrgäste ihr Ticket nach wie vor auf Wunsch
gegen einen Bordausgabepreis von drei Euro beim Zugbegleitteam
erwerben. In diesem Zusammenhang weisen wir auch auf die weiteren
Möglichkeiten, eine gültige Fahrkarte zu erwerben, hin: MobileTicket
via SMS, ÖBB-OnlineTicket auf www.oebb.at, ÖBB-Personenkassen sowie
über das ÖBB-CallCenter 05-1717 (österreichweit zum Ortstarif).

Alle Informationen zum neuen Fahrplan sind auf www.oebb.at
nachzulesen.

Keine Beweislastumkehr

Auch die von der AK angeführten Tipps, KundInnen mögen einen defekten
Automaten fotografieren oder gar Zeugen als Beweis anführen,
entbehren jeglicher Notwendigkeit. Im Falle eines defekten Automaten
können KundInnen selbstverständlich in den Zug einsteigen. Im Falle
einer Kontrolle wissen die ZugbegleiterInnen im Normalfall schon
Bescheid. Im schlimmsten Fall erhält der Reisende einen Erlagschein
über die Kontrollgebühr und erhebt umgehend Einspruch. Alle
Fahrkartenautomaten werden elektronisch überwacht, alle Fehler
automatisch protokolliert. Sollte ein Automat wirklich defekt gewesen
sein, müssen KundInnen in solchen Fällen nur den regulären Fahrpreis
bezahlen. Die Beweislast - also dass der Automat funktioniert hat -
liegt in diesem Fall bei den ÖBB.

Wer sich im Umgang mit den Fahrkartenautomaten unsicher fühlt, für
den bieten die ÖBB schon seit Jahren kostenfrei in ganz Österreich
von den ÖBB Schulungen und "Schnuppermöglichkeiten" an. (Anmeldung
für Gruppen auf www.oebb.at) Auf den größeren Bahnhofen sind außerdem
immer wieder MitarbeiterInnen im Einsatz, die mit Rat und Tat zur
Seite stehen.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern
österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und
Gütern. Mit rd. 45.000 MitarbeiterInnen und Gesamterträgen von rd.
5,7 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des
Landes. Im Jahr 2009 wurden von den ÖBB 453 Mio. Fahrgäste und 120,3
Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des
Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

Rückfragehinweis:

ÖBB-Holding AG
   Mag. Thomas Berger
   Pressesprecher ÖBB-Personenverkehr AG
   Tel.: Mobil +43 664 6170045, Fax +43 1 93000 25000
   mailto:[email protected]
   
   IZD-Tower, A-1220 Wien, Wagramerstraße 17-19

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NBB

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