• 10.12.2010, 10:40:29
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Achtung der Tierrechte heißt Achtung der Menschenrechte

Petrovic: "Viehfutter kostet Menschenleben!"

Wien (OTS) - Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten
Nationen die Universale Deklaration der Menschenrechte. In Anlehnung
daran wird der 10. Dezember auch als Internationaler Tag der
Tierrechte begangen. Für Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener
Tierschutzvereins, ist der Kampf für Menschen- und Tierrechte ein und
derselbe.

Petrovic: "Überall dort, wo die Tierrechte im Argen liegen, ist es
meist auch um die Menschenrechte schlecht bestellt. Für die
industrielle Zucht so genannter "Nutztiere", die nach kurzem,
qualvollem Leben im Akkord geschlachtet werden, bedarf es der
Produktion einer horrenden Menge an Futtermitteln. Und eben dieses
Viehfutter kostet Menschenleben!"

"Denn auf derselben Fläche", so Petrovic, "könnte genügend Nahrung
für hungernde Menschen angebaut werden. Doch durch die Ressourcen
verschwendende exzessive Fleischproduktion werden Schwellen- und
Entwicklungsländer vieler Chancen beraubt. Ganz zu schweigen von der
Belastung der Umwelt (Gülle, Monokulturen), der Klimafeindlichkeit
(Methan) und den wahnwitzigen Fahrtzeiten bei Tiertransporten"

Madeleine Petrovic fordert ein Umdenken: "Weniger Fleisch, mehr
Proteine auf pflanzlicher Basis. Dahin muss der Weg gehen, um die
Rechte von Mensch und Tier global zu verbessern. Leider werden in
Österreich aber gerade jene Personen vor Gericht gestellt, die sich
auf Basis der Gewaltfreiheit für diese Rechte von Mensch und Tier
einsetzen."

Link zur Universalen Deklaration der Tierrechte:
http://www.uncaged.co.uk/signudar.php

Rückfragehinweis:
Mag. Alexander Willer, Tel.: 0699/ 1660 40 30

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