- 07.12.2010, 13:58:32
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VP-Marek: PISA - was Wien sofort tun könnte
Die Stadtverantwortlichen der SPÖ müssen sofort handeln
Wien (OTS) - Nach dem vorliegenden PISA-Ergebnis dürfe es keine
voreiligen Schuldzuweisungen in Richtung der Schüler oder Lehrer
geben, so ÖVP Wien Klubobfrau LAbg. Christine Marek in Reaktion auf
die heute präsentierten Ergebnisse des PISA-Tests. "Die
gesamtgesellschaftliche Verantwortung gegenüber unseren Kindern
sollte bei der Analyse der PISA-Ergebnisse im Vordergrund stehen. Wir
dürfen das PISA-Ergebnis nicht einfach den Schülern oder Lehrern
umhängen", so Marek weiter. Hier gehe es auch um die
gesamtgesellschaftliche Verantwortung, dem Lesen, Schreiben und
Rechnen einen angemessenen Stellenwert im Alltag zu geben. "Da dürfen
wir auch die Verantwortung der Eltern nicht ausblenden. Stichwort
Lesekultur - gerade bei Kindern gilt, ein gutes Buch gehört unter
den Christbaum - und gemeinsam mit den Eltern gelesen", ist sich
Christine Marek sicher.
Bildung müsse laut Marek einen höheren Status in der Gesellschaft
erhalten und das schon ab dem Kindergarten. "Die Bildungsarbeit muss
so früh wie möglich beginnen", betont die Klubobfrau der ÖVP Wien und
Mutter eines Sohnes. Kein Kind dürfe zurückbleiben - daher fordere
die ÖVP Wien auch eine stärkere Überprüfung der Einhaltung des
verpflichtenden Kindergartenjahres.
Knackpunkt Nachmittagsbetreuung: SPÖ-Stadtverantwortliche
müssen sofort handeln
"Wir brauchen eine qualitätsvolle Nachmittagsbetreuung schon ab der
Volksschule. Daher halte ich die Politik der Hortschließungen seitens
der Stadt Wien für brandgefährlich", so Marek. "Mir geht es um eine
bessere Ausstattung der Bildungseinrichtungen, sowohl personell als
auch baulicher Art, damit in ganz Wien eine bedarfsorientierte
qualitätsvolle Nachmittagsbetreuung stattfinden kann."
Auch werden wir uns der Entwicklung von Zukunftsmodellen für das
Wiener Bildungssystem nicht verschließen. "Natürlich muss man auch
über die Schulorganisation diskutieren", so die VP-Klubobfrau. Wir
werden jedoch darauf achten, welche Initiativen die Eltern und
Schüler tatsächlich für sinnvoll erachten. Experimente wird es mit
uns keine geben. Die Einbindung der Eltern ist uns bei der
Erarbeitung der 'Schule von morgen' ein wichtiges Anliegen", so
Christine Marek abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto:[email protected]
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