OTS0016   5. Dez. 2010, 10:45

JUGENDVERTRETUNG: Finanziellen Kahlschlag bei Wissenschaft und Forschung stoppen!

Die BJV unterstützt die morgige Demonstration gegen die Kürzungen der außeruniversitären Forschung und ruft zu Abänderungen des Budgetentwurfes auf!


Die Bundesjugendvertretung (BJV) warnt vor den Folgen
der geplanten Kürzungen bei Wissenschaft und Forschung: "Mit der
morgigen Demonstration machen die betroffen Forschungseinrichtungen
auf die dramatische Situation aufmerksam. Durch die geplanten
Budgetkürzungen sind die Arbeit der außeruniversitären Forschung und
damit der Bestand international renommierter Institute gefährdet. Das
ist ein Armutszeugnis für Österreich", kritisiert BJV-Vorsitzende
Magdalena Schwarz.
"Diese Pläne reihen sich ein in eine Politik, die den zentralen
Stellenwert von Bildung, Wissenschaft und Forschung nicht erkennt und
damit Zukunftsraub an den künftigen Generationen betreibt", so die
Vorsitzende weiter. Sie verweist darauf, dass bereits Ende letzten
Jahres der Betrieb des österreichischen Instituts für Jugendforschung
(ÖIJ) eingestellt werden musste und damit seither eine Lücke in der
Grundlagenforschung im Jugendbereich klafft: "Doch damit nicht genug:
Die gesamte außeruniversitäre Forschung ist durch die jetzigen Pläne
gefährdet."
Die BJV appelliert daher erneut an die Regierung, ihre
zukunftsfeindlichen Pläne zu überdenken und das Budget abzuändern:
"Damit wir endlich von einem Zukunftsbudget sprechen können, das den
Namen auch verdient", betont Magdalena Schwarz abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0016 2010-12-05 10:45 051045 Dez 10 BJV0001 0213



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Mag. Benedikt Walzel Tel.: 0676/880 111 147
benedikt.walzel@jugendvertretung.at

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