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OTS0104   1. Dez. 2010, 10:41

ÖH WU: Gratulation an Badelt zur Wiederwahl - entscheidende Herausforderungen müssen angegangen werden

Hochschülerschaft an WU erfreut über Wiederwahl, anstehende Probleme müssen gelöst werden


Die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der
Wirtschaftsuniversität Wien (ÖH WU) zeigt sich erfreut über die
neuerliche Ernennung von Christoph Badelt zum Rektor der WU für die
nächsten vier Jahre. "Wir haben die Wiederwahl unterstützt, weil wir
davon überzeugt sind, dass er dazu bereit ist, sowohl die
bestehenden, als auch die zukünftigen Herausforderungen der WU im
Bereich der Forschung und Lehre zu meistern. Darüber hinaus vertrauen
wir auch weiter darauf, dass er, wie in den vergangenen Jahren, die
Politik auf ihre Verantwortung zur ausreichenden Finanzierung unserer
Universität hinweisen und diese einfordern wird.", so Stefan Kilga,
Vorsitzender der ÖH WU.

Die ÖH WU ortet die größten Herausforderungen der WU, in der von den
Studierenden geforderten Reformierung der Bachelorstudien und der
damit verbundenen generellen der Frage des Hochschulzugangs. Kilga:
"Wir wünschen uns eine Studieneingangsphase im September, nach der
feststeht, wer die Voraussetzungen für ein Studium an der WU erfüllt
und wer nicht. Die momentane Dauerselektion über ein Studienjahr oder
länger (in der STEP) ist höchst problematisch. Das Studium soll dazu
da sein, zu studieren und nicht dazu, um hinausgeprüft zu werden.
Hier muss Rektor Badelt die notwenigen Schritte in Richtung einer
Studienplanreform in jedem Fall einleiten, wenn die
Wissenschaftsministern ihre Pläne zur Reform der STEP durchsetzen
kann. Nach einer solchen STEP muss ein normales Studium fernab von
Multiple-Choice-Prüfungen und Massenvorlesungen möglich sein.
Jedenfalls ein Kernpunkt einer zukünftigen Reform ist dabei für uns
auch die Wiedereinführung der momentan komplett gestrichenen freien
Wahlfächer." Darüber hinaus ist es aus Sicht der Studierenden auch
notwendig verstärkt Anstrengungen in den Ausbau der SBWL Plätze zu
stecken. "Viele Studierende leiden unter dem Flaschenhals der
Spezialisierungen im 2. Studienabschnitt. Hier müssen die Ressourcen
dringend ausgebaut werden, ansonsten verlängern sich die
Durchschnittsstudienzeiten noch mehr, dass ist für uns inakzeptabel."

Abschließend warnt Kilga den Rektor. "Die Studierenden und die WU
müssen den Weg in Richtung einer Verbesserung der Studienqualität,
wie bisher, gemeinsam gehen. Sollte sich die WU Führung diesem Weg
verschließen, werden wir nicht zögern, der Behebung etwaiger
Unzulänglichkeiten juristischen Nachdruck zu verleihen." so Kilga
abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0104 2010-12-01 10:41 011041 Dez 10 OEH0001 0373



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Rückfragehinweis: Peter Schweinberger,
Pressesprecher
Email: peter.schweinberger@oeh-wu.at
Tel.: +43 699 19711287

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