- 30.11.2010, 12:03:12
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Beatrix Karl: Hochschulen sind zentraler Zukunftsbereich
Wissenschafts- und Forschungsministerin: Jährlich 80 Millionen Euro zusätzlich für den heimischen Wissenschaftsstandort - Pröll unterstreicht zentrale Bedeutung der Hochschulen
Wien (OTS) - "Wissenschaft und Forschung sind zentrale
Zukunftsbereiche, an den heimischen Hochschulen wird Zukunft konkret
gestaltet. Daher werden ab dem kommenden Jahr jährlich 80 Millionen
Euro Offensivmittel zusätzlich in den Wissenschaftsstandort
Österreich investiert", so Wissenschafts- und Forschungsministerin
Dr. Beatrix Karl. "Finanzminister Josef Pröll hat in seiner heutigen
Budgetrede klar betont, dass der Hochschulbereich ein zentraler
Baustein des Zukunftspaketes ist: Weil jeder Euro, der in die
Wissenschaft fließt, ein Euro mehr ist für die Zukunft unseres
Landes."
Die 80 Millionen Euro Offensivmittel jährlich (insgesamt also 320
Millionen Euro bis 2014) setzen sich wie folgt zusammen:
- Maßnahmen zu Verbesserungen in der Lehre und damit mehr Qualität in
der Hochschulbildung durch bessere Studienbedingungen. Besonderer
Schwerpunkt in den Massenfächern und den gesellschaftlich wichtigen
MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und
Technik). Insgesamt stehen für diesen Qualitätsausbau durch bessere
Rahmenbedingungen in der Lehre je 20 Millionen Euro in den beiden
kommenden Jahren zur Verfügung.
- Für die Eingliederung von exzellenten Einrichtungen der
außeruniversitären Forschung in Universitäten und die Österreichische
Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sowie Anreizbildungen für
verstärkte Kooperationen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen
untereinander und mit der Wirtschaft sind jährlich 12 Millionen Euro
vorgesehen.
- Für den Ausbau der Fachhochschulen, auch als maßgeblichen Beitrag
zur Entlastung der Universitäten, gibt es rund 10 Millionen Euro pro
Jahr.
- Für den Neustart der universitären "Overhead-Finanzierung" im
Rahmen der Forschungsfinanzierung durch den FWF werden
durchschnittlich pro Jahr 12 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
- Insgesamt stehen rund 144 Millionen Euro an Offensivmitteln für die
Leistungsvereinbarungen der Universitäten (ab 2013) und zur Umsetzung
des Hochschulplanes zur Verfügung.
Weiters unterstreicht die Ministerin das Ziel, mit der beim
Universitätsgipfel am 22. November 2010 vereinbarten Ausarbeitung
eines österreichischen Modells zur Studienplatzfinanzierung künftig
eine transparentere Finanzierung und verbesserte Planbarkeit für die
Universitäten sicherstellen zu können. Abschließend betont Beatrix
Karl: "Wir müssen die Rahmenbedingungen für Studierende und Lehrende
verbessern, um die Qualität an den heimischen Universitäten und
Fachhochschulen weiter ausbauen zu können. Mit den zusätzlichen
Offensivmitteln für die Hochschulen setzen wir dafür einen wichtigen
Schritt."
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Presse: Mag. Elisabeth Grabenweger Tel.: +43 1 531 20-9014 mailto:[email protected] www.bmwf.gv.at
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