• 30.11.2010, 10:58:24
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JUGENDVERTRETUNG zu Budget-Rede: Generationengerechtigkeit sieht anders aus!

Statt Worthülsen braucht es ausreichend Investitionen in Bildung, Forschung, Kinderbetreuung und Arbeitsmarkt. Zukunft junger Menschen wird verspielt!

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) übt Kritik an der
heutigen Budget-Rede von Finanzminister Pröll: "Nicht nur junge
Menschen, sondern fast alle Bevölkerungsgruppen haben in den letzten
Wochen mit ihren Protesten klar aufgezeigt, dass die Budgetkürzungen
sozial ungerecht verteilt sind. Doch die heutigen Worte vom
Finanzminister haben ganz klar gezeigt, dass die Regierung unsere
Einwände nicht versteht oder nicht verstehen will", betont
BJV-Vorsitzende Magdalena Schwarz.
Insgesamt sei die Rede hauptsächlich von Worthülsen geprägt gewesen:
"Maßnahmen gegen junge Menschen, wie Einsparungen beim Zivildienst
werden geflissentlich verschwiegen und sollen so offenbar unter den
Boden gekehrt werden. In manchen Punkten können die Aussagen von
Finanzminister Pröll letztlich nur als zynisch gewertet werden: So
stellt er Bildung und Forschung als Schwerpunkte dar, während in
seiner Amtszeit ein wichtiges Jugendforschungsinstitut aufgelassen,
die Universitäten finanziell ausgehungert und wichtige
Bildungsinitiativen auf die lange Bank geschoben werden", so Schwarz.
Wieder einmal würden die Anliegen junger Menschen und sozial
schwächerer Bevölkerungsgruppen völlig ignoriert, kritisiert die
Vorsitzende weiter: "Die Regierung rühmt sich damit, mit diesem
Budget Schulden für künftige Generationen abzubauen. Dass dies aber
auf Kosten von jungen Menschen, Familien und Pflegebedürftigen geht
anstatt wirkliche Struktur- und Verwaltungsreformen anzugehen,
scheint egal zu sein. Generationengerechtigkeit sieht für uns
definitiv anders aus!"
Die BJV fordert ein Budget mit ausreichend Investitionen in Bildung,
Forschung, Kinderbetreuung und Soziales. Letztlich könne auch nur
durch Ankurbelung von Bildung und Arbeitsmarkt das Pensionssystem
erhalten werden. "Wir wehren uns dagegen, dass insbesondere junge
Menschen, Familien, armutsgefährdete Bevölkerungsgruppen und
Pflegebedürftige die Budgetsanierung tragen müssen. Mit Vorlage des
Budgets hat die Regierung leider gezeigt, dass sie in Kauf nimmt, die
Zukunft der jungen Menschen zu verspielen", zeigt sich Schwarz
enttäuscht.

Rückfragehinweis:

Bundesjugendvertretung
   Mag.a Nicole Pesendorfer
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 01-2144499-15
   Mobil: 0676/ 880 111 048
   mailto: [email protected]

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