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OTS0155   29. Nov. 2010, 12:24

Ukraine behauptet, das weltweit grösste Schiefergasvorkommen zu besitzen


Das Ministerium für Umwelt und Bodenschätze der Ukraine plant die Gewinnung internationaler Investoren zur Analyse und Erschliessung ukrainischer Schiefergasvorkommen. Das Ministerium hat diese Erklärung zusammen mit dem National Joint Stock Company (NAK) "Nadra of Ukraine" auf der Ausstellung und Konferenz "World Shale Gas - 2010" bekannt gegeben, die in Dallas-Fort Worth in Texas in den USA stattfand.

Der Minister für Umwelt und Bodenschätze der Ukraine, Mykola Zlochevsky, und der Vorsitzende des NAK "Nadra of Ukraine," Eduard Stavytskyi, nahmen gemeinsam an der Konferenz teil. Der Besuch in den Vereinigten Staaten von Amerika zielt darauf ab, neue technologische Prozesse, mögliche Probleme und Risiken bei der Nutzung von Gasvorkommen kennenzulernen. Zudem haben die ukrainischen Vertreter die potentielle Partnerschaft zur Förderung der Vorkommen sondiert.

NAK "Nadra of Ukraine" erklärte, das Gebiet der Ukraine verfüge dem Pressezentrum des Ministeriums für Umwelt und Bodenschätze zufolge über das grösste Schiefergasvorkommen der Welt. Die genaue Menge der Substanz wurde jedoch nicht angegeben.

Die kanadische "East West Petroleum Cooperation" (EWP) und die Kuwait Energy Company hatten bereits am 9. November 2010 ihre Bereitschaft zur Nutzung von Schiefergas in der Ukraine sondiert, wie in der Erklärung der Toronter Wertpapierbörse festgehalten wurde. Davor hatte Kulczyk Oil, ein polnisches Unternehmen, im Juni den Erwerb von of 70% des ukrainischen Gasförderungsunternehmens KUB-gas abgewickelt. Dies belegt das stets wachsende Interesse an den Bodenschätzen der Ukraine.

Schiefergas ist ein aus Schiefer gewonnenes Erdgas. In den letzten Jahren hat die Förderung der Substanz die Lage am Weltgasmarkt drastisch verändert. Derzeit macht Schiefergas fast 20% des US-amerikanischen Energiemarkts aus. In der aktuellen Unternehmensanalyse von Wood Mackenzie wird hervorgehoben, dass sich die vorgeschalteten M&A-Ausgaben für US-amerikanisches Schiefergas im ersten Halbjahr 2010 auf insgesamt 21 Milliarden US-Dollar belaufen haben.

ExxonMobil und Shell haben bereits Lizenzen für die Erschliessung von Schiefergasvorkommen in Schweden, Polen, Deutschland und Frankreich eingeholt. Wood Mackenzie liess verlauten, dass Polen möglicherweise über 1.360 Milliarden Kubikmeter der Substanz verfügt. Sollte sich diese Prognose als zutreffend herausstellen, wird diese den europäischen Energiemarkt ernsthaft verändern. Beeindruckt von den jüngsten Entwicklungen in dieser Frage hat der Präsident von Weissrussland, Alexander Lukaschenko, den Wunsch nach Explorationen von Schiefervorkommen, die unter dem Boden Weissrusslands ebenfalls verborgen liegen, geäussert.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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