• 24.11.2010, 12:29:12
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Sobotka zur Evaluierung von "Vorsorge aktiv"

Bringt mehr Lebensqualität und ist volkswirtschaftlich sinnvoll

St. Pölten (OTS/NLK) - Landeshauptmann-Stellvertreter Mag.
Wolfgang Sobotka und Prof. Gerald Gartlehner, Leiter des Departments
für evidenzbasierte Medizin an der Donau-Universität Krems,
präsentierten heute, Mittwoch, 24. November, in St. Pölten die
Ergebnisse der Evaluierung von "Vorsorge aktiv" und stellten die
Ergebnisse eines gesundheitsökonomischen Modells vor.

"Niederösterreich hat in den letzten Jahren alle
Vorsorgeinitiativen gebündelt und mit der jetzigen Evaluierung auch
den Nachweis erbracht, wie sehr die Maßnahmen den Gesundheitszustand
der Bevölkerung heben", meinte Sobotka. Aufgabe der
Gesundheitsvorsorge sei es, den Menschen mehr Lebensqualität im
Alter, aber auch in allen anderen Lebensphasen, zu ermöglichen bzw.
die Eigenverantwortung zu stärken. Nur wer gesund alt werde, habe
eine höhere Lebensqualität und gleichzeitig weniger Pflegebedarf oder
Krankenhausaufenthalte, was auch volkswirtschaftlich sinnvoll sei.
"Damit können langfristig die Steigerungen bei den Ausgaben im
Gesundheitsbereich gering gehalten werden", meinte der
Landeshauptmann-Stellvertreter.

Das NÖ Vorsorgepaket mit zehn Schnelltests habe einen aktiven
Nutzen für die Menschen und diene einer ersten Erhebung des
Gesundheitszustandes, so Sobotka weiter. "Laut einer aktuellen
Erhebung sind 96 Prozent der Bezieher des Vorsorgepakets mit dem
Inhalt und den Tests sehr zufrieden, und ein Drittel davon geht in
der Folge auch zur Vorsorgeuntersuchung", erklärte Sobotka.
Voraussetzung für eine Aufnahme in das "Vorsorge aktiv"-Programm ist
eine absolvierte Vorsorgeuntersuchung beim Arzt, der ein erhöhtes
Herz-Kreislauf-Risiko beim Patienten feststellt. Die Teilnehmer
treffen sich dann sechs Monate regelmäßig in einer Gruppe zur aktiven
Bewegung.

Dieses "Vorsorge aktiv"-Programm des Landes wurde nun untersucht,
bewertet und in seiner Auswirkung dargestellt. "Die Evaluierung von
356 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigt überraschend große
Verbesserungen beim Gesundheitszustand", betonte Sobotka. Aufgrund
der positiven Ergebnisse habe man das Programm bereits auf 46
Standorte und mehr als 800 Personen in ganz Niederösterreich
ausgeweitet, meinte der Landeshauptmann-Stellvertreter abschließend.

"Das gesundheitsökonomische Modell zeigt, dass das Programm
?Vorsorge aktiv? in den nächsten zehn Jahren sowohl zu einer
Reduktion von Todesfällen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen als auch zu
mehr Lebensqualität im Alter führen wird", sagte Gartlehner.

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard
Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221, www.gesundesnoe.at.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12174
www.noe.gv.at/nlk

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