• 23.11.2010, 14:10:56
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ÖH zu Regierung: Unibudget muss allgemein angehoben werden

Studienplatzfinanzierung darf nicht Studienplatzlimitierung werden

Wien (OTS) - Skeptisch zeigt sich die Österreichische
HochschülerInnenschaft gegenüber den Plänen der Regierung bezüglich
einer Studienplatzfinanzierung an den Universitäten. "Die
Bundesregierung ändert nichts an den Rahmenbedingungen - egal nach
welchen Kriterien Gelder vergeben werden, das Unibudget bleibt im
Gesamten auf niedrigem Niveau", erklärt Sigrid Maurer vom
ÖH-Vorsitzteam. "In erster Linie muss der Finanzrahmen vergrößert
werden, dazu braucht es einen verbindlichen Budgetpfad", so Maurer.

"Der SPÖ ist offenbar nicht klar, dass wir im Moment nicht über ein
Finanzierungsmodell, sondern über allgemeine Zugangsbeschränkungen
debattieren. Studienplätze dürfen sich nicht nach dem niedrigen
momentanen Hochschulbudget richten - ansonsten werden wir bei
Studierenden- und AbsolventInnenzahlen international noch weiter
zurückfallen", sagt Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam.

"Der gestrige Unigipfel war eine schmerzliche Zurschaustellung der
Kurzsichtigkeit unserer Regierungsspitze - weder bei den skandalösen
Streichungen der Familienbeihilfe noch in Budgetfragen signalisierten
Kanzler und Finanzminister Problembewusstsein", ärgert sich Mirijam
Müller, Generalsekretärin der ÖH Bundesvertretung. "Wir werden den
Verantwortlichen am Samstag bei der Großdemonstration in Wien zeigen,
dass wir uns das nicht gefallen lassen", so Müller abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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