- 22.11.2010, 20:35:49
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Bundeskanzler Faymann nach Uni-Gipfel: Auch in der Zeit des Sparens hat Bildung Priorität
Bundeskanzler Werner Faymann bat Vertreterinnen und Vertreter der Universitäten und der Hochschülerschaft zum Gespräch ins Bundeskanzleramt
Wien (OTS) - "Wir haben mit den Rektoren vereinbart, dass
gemeinsam mit der zuständigen Wissenschaftsministerin bis zum April
2011 ein österreichisches Modell der Studienplatzfinanzierung
erarbeitet wird", erklärte Bundeskanzler Werner Faymann nach einem
Gespräch, zu dem die Rektoren Hans Sünkel (TU Graz, Präsident der
Österreichischen Universitätenkonferenz), Gerald Bast (Universität
für angewandte Kunst Wien), Christoph Badelt (WU Wien), Alfred
Gutschelhofer (Universität Graz), Heinrich Schmidinger (Universität
Salzburg), Wolfgang Schütz, (Medizinische Universität Wien), Georg
Winckler (Universität Wien) und die Vertreterinnen und Vertreter der
Studierenden - Sigrid Maurer (Vorsitzende ÖH), Thomas Wallerberger
(Stv. Vorsitzender der ÖH) und Mirijam Müller (Generalsekretärin der
ÖH) - mit ihm, Finanzminister Josef Pröll, Wissenschaftsministerin
Beatrix Karl und Bildungsministerin Claudia Schmied zusammengekommen
waren.
Die Wissenschaftsministerin habe bereits eine Studie beauftragt, die
internationale Modelle der Studienplatzfinanzierung vergleiche,
berichtete Faymann. Diese Studie werde ab Jänner vorliegen. Bis Ende
April 2011 solle dann über ein neues Finanzierungssystem verhandelt
werden, das für das kommende Bundesfinanzrahmengesetz, das die Jahre
ab 2013 regle, wirksam werde. Für die kommenden Jahre und darüber
hinaus seien für die Universitäten jährlich 80 Millionen Euro bereit
gestellt worden. "Denn auch in Zeiten des Sparens hat für uns Bildung
Priorität", sagte der Kanzler.
Zu den Forderungen der Studenten erneuerte der Bundeskanzler die
Absicht, dass noch in dieser Woche klargelegt werden solle, wie
Härtefälle entschärft werden könnten. Zu diesen Härtefällen zählte
der Kanzler Stipendienbezieher und Studierende, die aufgrund des
Besuchs einer Berufsbildenden Höheren Schule später maturiert haben.
"Ich will aber nicht versprechen, dass dann alle zufrieden sein
werden, wir können es nicht allen Recht machen", schloss Faymann. Auf
Nachfrage bestätigte der Bundeskanzler, dass er weiterhin bei seinem
Nein zu Studiengebühren bleibe.
Bilder zu dieser Veranstaltung werden im Anschluss daran über das
Fotoservice des Bundespressedienstes:
http://fotoservice.bundeskanzleramt.at kostenfrei abrufbar sein.
Rückfragehinweis:
Pressesprecher des Bundeskanzlers
Mag. Leo Szemeliker
Tel.: (01) 531 15 - 2090, 0664/282 25 00
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