• 22.11.2010, 12:47:58
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BSA: Bildung muss Priorität haben

BSA unterstützt Studierende und Hochschulen im Kampf um ausreichende finanzielle Mittel

Wien (OTS/BSA) - "Bildung muss Priorität haben - es braucht daher
ein deutliches Bekenntnis der Regierung zu Bildung", sagt
BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny anlässlich der heutigen
Regierungsgespräche mit Vertretern der ÖH und der Rektoren. "Gerade
in wirtschaftlich schlechten Zeit gewinnt Bildung noch weiter an
Wichtigkeit, denn gerade jetzt braucht es gut ausgebildete Menschen",
so Mailath-Pokorny, der sich für eine Rücknahme der
bildungsfeindlichen Einsparungen im Rahmen der Budgetkonsolidierung,
gegen den Kahlschlag bei der außeruniversitären Forschung, die
Ausfinanzierung der Hochschulen, den freien Hochschulzugang ohne
Studiengebühren und bessere Studienbedingungen ausspricht. ****

"Die letzte OECD-Bildungsstudie hat gezeigt, dass sich Österreich
noch immer unter den Schlusslichtern befindet, was die
Akademikerquote anbelangt. Wir brauchen daher dringend mehr, nicht
weniger Akademikerinnen und Akademiker. Wir unterstützen die
Studierenden und Hochschulen in ihrem Kampf um eine Aufstockung der
finanziellen Mittel im Hochschulbereich auf zwei Prozent des BIP. Es
darf jetzt nicht schon wieder unter dem Deckmantel der Konsolidierung
auf Kosten der Studierenden und der Wissenschaft gespart werden",
betont Mailath-Pokorny.

Auch die Streichung der Basisfinanzierung für außeruniversitäre
Forschung wird vom BSA vehement abgelehnt. Außerdem müssen die
Studienbedingungen an den Hochschulen und die Betreuungsquoten
dringend verbessert werden, fordert der BSA. Darüber hinaus muss sich
auch die Situation für junge WissenschaftlerInnen verbessern. Diese
erhalten momentan nur kurze Zeitverträge. Hochwertige akademische
wissenschaftliche Laufbahnen müssen endlich wieder ermöglicht werden.
"Bildung steht allen zu und darf nicht von der Brieftasche der Eltern
abhängen. Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren wären daher der
falsche Weg." Außerdem müssen die geplanten Verschlechterungen für
Studierende im Rahmen der Budgetkonsolidierung zurückgenommen und das
Stipendienwesen ausgeweitet werden", fordert Mailath-Pokorny.
(Schluss) ah/mo/mp

Rückfragehinweis:
Mag. Alessandro Barberi, BSA-Presse, Tel. 01-310 88 29/16, e-mail: [email protected]

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