- 18.11.2010, 10:58:32
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ÖH: Änderungen im Familien-Sparpaket ungenügend
Beihilfe bis 26 muss bleiben
Wien (OTS) - Die Änderungen im Familien-Sparpaket, die die Zeitung
"Österreich" in ihrer heutigen Ausgabe ankündigt, sind für die
Österreichische HochschülerInnenschaft nicht mehr als eine
Beruhigungspille: "Sollte die Information stimmen, dass die
Einsparungen um ein Jahr verschoben werden sollen ist das der
Versuch, dem Budget 2011 einen sozialen Anstrich zu verpassen -
grundsätzlich bleibt nämlich die größte Belastung, die Streichung der
Bezugsdauer von 26 auf 24, weiterhin als existenzgefährdende Drohung
gegen Studierende aufrecht", meint Thomas Wallerberger vom ÖH
Vorsitzteam.
"Die Bundesregierung scheint langsam zu begreifen, dass die
Einsparungen im Familienbereich bestimmte Gruppen unausgewogen hart
treffen. Wer sonst muss 2.700 Euro jährlich zur Budgetkonsolidierung
beisteuern?" fragt sich Mirijam Müller, ÖH Generalsekretärin der ÖH
Bundesvertretung.
"Der Aufschrei der Zivilgesellschaft von Studierenden bis
Gewerkschaften lässt sich mit kosmetischen Änderungen nicht
kaschieren. Mitterlehner und Co müssen Courage zeigen und sich
eingestehen, dass sie im Loipersdorf-Budget gravierende Fehler
gemacht haben. Die Plattform www.zukunftsbudget.at wird sie bei der
Großdemonstration am 27. November in Wien genau darauf weiter
aufmerksam machen", so Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH
Bundesvertretung.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Michaela Wein, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at
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