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Innovatives von APA-DeFacto: Wie Medien von neuen Plattformen profitieren (können)

"Technische Machbarkeit führt keineswegs umgehend zur Marktfähigkeit" - Get-together über den Dächern Wiens in der "Wolke 19"

Wien (OTS) - Mit Ausblick auf Wiens Skyline präsentierte die APA-DeFacto gestern, Dienstag, aktuelle Trends in den Bereichen Tablets, Apps und Social Media. Mehr als 130 Gäste folgten der Einladung zu einer Fachveranstaltung in der "Wolke 19" im Wiener Ares Tower.

Waltraud Wiedermann, Geschäftsführerin APA-DeFacto, griff gleich zu Anfang die Auswirkungen des veränderten Medienkonsumverhaltens auf: "50.000 Tweets pro Minute, 200 Millionen Blogs und 400.000 Apps stehen symptomatisch für die rasante Entwicklung. Durch das Social Web findet eine historische Veränderung der Interaktion von Kunden und Unternehmen statt." APA-DeFacto biete deshalb in der zukünftigen Medienbeobachtung auch einen schnellen Überblick über relevante Social Media-Inhalte.

Ulrich Schmitz, Technology Director der deutschen Axel Springer
AG, erläuterte in seiner anschließenden Keynote, wie einer der größten Medienkonzerne Europas neue Technologien und Produkte wie Tablets nutzt. "Es ist keinesfalls selbstverständlich, dass Medien von neuen Plattformen profitieren", so Schmitz. In Weiterentwicklung klassischer "lean back"- (Zeitung, TV) und "lean forward"-Medien (PC, Blackberry) seien iPhone und iPad allerorts präsent und flexibel nutzbar.

Entscheidend sei demnach, sich dieser flexiblen Nutzungssituation anzupassen - genau hier gäbe es große Chancen für bezahlte redaktionelle Inhalte. Herausforderungen seien dabei die hohen Kosten durch fehlende Standards sowie eine neue Abhängigkeit von Plattformen und verschärfter Wettbewerb um Reichweiten durch das Web und zahlreiche Apps.

Die Axel Springer AG selbst bleibt bei ihren iPhone- und iPad-Apps "nahe an den Printprodukten". Die iPhone-App der "Welt" sowie der "Bild" verzeichneten etwa jeden Vorabend riesige Zugriffszahlen auf das PDF des nächsten Tages. "Unsere Erfahrung ist, dass, wenn man näher an der Web-Ausgabe ist, die Motivation für Bezahlinhalte sinkt", so Schmitz. "Es besteht eine große Möglichkeit, viel Geld zu versenken. Unsere Markterfahrungen sind aber positiv - und zeigen, dass man ausprobieren muss." Die Zukunft sieht Schmitz u.a. in internetfähigem Fernsehen, für welches lediglich noch die passenden Apps fehlen. Im Hause Springer wurde eine Navigation durch TV-Inhalte entwickelt, die auf Basis des eigenen Fernsehverhaltens einen persönlichen Kanal erstellt - die passende Sendung findet den Seher. Schmitz' Fazit: "Jeder neue Medienkanal hat seine eigenen Business-Regeln. Und die technische Machbarkeit führt keineswegs umgehend zur Marktfähigkeit - beim Timing sind eher zehn als fünf Jahre die Regel."

Den aktuellen Informations-Trends entsprechend präsentierte die APA-DeFacto anschließend ihre neuen Services. Die Profi-Rechercheplattform APA-OnlineManager (AOM) unterstützt etwa den täglichen Workflow in Redaktionen und Pressestellen. Im Sinne des Social Network-Gedankens können AOM-User ihre Rechercheergebnisse in persönlichen Ablagen verwalten und miteinander teilen. "Besonders für Magazine haben wir außerdem unsere Bildsuche optimiert. Anhand von Kriterien wie der Farbe oder dem Motiv - etwa Personengruppen oder Porträts - lassen sich gezielt die passenden Fotos finden", erklärte Produktmanager Gerhard Rudinger von der APA-IT.

Durch das internationale Netzwerk PDLN ist außerdem ein weltweiter Content-Austausch zwischen renommierten Datenbankanbietern möglich. So können Kunden des DeFacto-Pressespiegels ab sofort auch Tageszeitungen aus Frankreich, Belgien und der Schweiz beziehen. In Kürze stehen diese auch in der Mediendatenbank zur Verfügung. Weiters vermarktet APA-DeFacto als weltweit erster Datenbankanbieter die Publikationen des Axel Springer-Verlags, etwa die populäre "BILD". "Ab jetzt gibt es ein neues Tempo bei der Integration von Quellen, wir bieten nun auf einen Schlag zig neue Medien", so Rüdiger Baumberger, Content Manager bei APA-DeFacto.

About APA-DeFacto

Die APA-DeFacto GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der APA - Austria Presse Agentur und der größte Medien- und Fachdatenbank-Anbieter Österreichs. Der Datenpool beinhaltet aktuell mehr als 100 Millionen Dokumente - darunter alle österreichischen sowie internationale Tageszeitungen, Wochen- und Monatsmagazine, Fachmedien, Fach- und Firmendaten, Abschriften von TV- und Radio-Sendungen sowie sämtliche APA- und internationale Agenturmeldungen. Darüber hinaus beliefert APA-DeFacto ihre Kunden mit maßgeschneiderten Informationslösungen. Auch hier gelten die APA-Grundsätze Schnelligkeit, Relevanz und Zuverlässigkeit.

www.apa-defacto.at

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