• 17.11.2010, 11:47:21
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ÖH: Mitterlehner verhöhnt Studierende

AbsolventInnenrate wird noch niedriger- katastrophale Auswirkungen für die Zukunft

Wien (OTS) - "Die finanzielle Absicherung von Studierenden ist
bereits jetzt katastrophal - 60 % der Studierenden gehen einer
Erwerbstätigkeit nach und arbeiten im Schnitt 20 Stunden pro Woche.
Die Kürzung des Bezugsalters der Familienbeihilfe ist der schlimmste
finanzielle Anschlag auf Studierende seit Langem!" sagt Thomas
Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam.

"Mitterlehner verhöhnt die Studierenden indem eine zuerst eine
Katastrophe verursacht und dann minimale Verbesserungen als den
großen Erfolg präsentiert. Für viele Studierende bedeutet die Kürzung
der Familienbeihilfe, dass sich ihr Studium massiv verzögern wird,
sie Kredite aufnehmen oder sogar ihr Studium abbrechen müssen, weil
Studieren schlichtweg nicht mehr leistbar ist", erklärt Sigrid Maurer
vom ÖH-Vorsitzteam.

"Durch die Einsparung werden sich die Drop-Out-Raten massiv erhöhen
und die AbsolventInnenraten noch weiter unter den OECD-Schnitt fallen
- katastrophale Auswirkungen für die Zukunft sind vorprogrammiert.
Die Regierung und Minister Mitterlehner haben mit massivem Widerstand
gegen die zukunftsfeindlichen Maßnahmen zu rechnen", zeigt sich
Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin, kämpferisch.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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