OTS0062   17. Nov. 2010, 09:57

Umgestaltung des Lueger Denkmals steht nichts mehr im Wege

Der Arbeitskreis zur Umgestaltung des Lueger Denkmals beglückwünscht die neue rot-grüne Stadtregierung und fordert sie auf, aktiv zu werden.


Nachdem sowohl Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny
(SPÖ) als auch die Wiener Grünen während des Wahlkampfes das Projekt
befürwortet haben, ist nun der Zeitpunkt gekommen, zu handeln. Nun
muss die Stadt Wien als Denkmal-Eigentümerin beim Bundesdenkmalamt
einen Antrag stellen. Es geht um die Umsetzung des Projektes von
Klemens Wihlidal, das eine dauerhafte Schiefstellung des Lueger
Denkmals vorsieht.

Alle Entwürfe online

Neben dem von der Jury prämierten Beitrag Whilidals, sind nun auch
alle anderen 220 Einreichungen auf der Website
www.opencall.luegerplatz.com einsehbar.

Ca. 75 % der Einreichungen stammen aus Österreich, die restlichen
25 % aus europäischen Ländern, drei Vorschläge stammen aus den USA.
Die Künstler_innen verfolgen in ihren Wettbewerbsbeiträgen
konzeptuell unterschiedliche Ansätze und bieten der Sadt Wien weitere
potentielle Umgestaltungsoptionen an.

Karl Lueger war der erste Politiker Europas, der den
Antisemitismus salonfähig gemacht hat und wurde nicht zufällig ein
gro§es Vorbild Hitlers. 100 Jahre nach seinem Tod kann die Stadt Wien
nun endlich ein Zeichen setzen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0062 2010-11-17 09:57 170957 Nov 10 NEF0004 0194



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Tel.: 0681/10 52 34 36
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