• 15.11.2010, 11:55:57
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ÖH zu Heinisch-Hosek: Bachelor muss anerkannt werden

Neben Familienbeihilfe weitere Attacke gegen Studierende

Wien (OTS) - Mit Unverständnis reagiert die Österreichische
HochschülerInnenschaft auf die Pläne der Regierung den Bachelortitel
bei BeamtInnen nicht als akademischen Abschluss anzuerkennen. "Es
darf nicht sein, dass die Regierung den Bachelor-Abschluss nicht als
akademischen Grad wahrnimmt - der öffentliche Dienst muss als Vorbild
vorangehen. Die Aussagen von Ministerin Heinisch-Hosek sind ein
fragwürdiges Zeichen in Zusammenhang mit der ohnehin nicht sehr
großen Akzeptanz des Bachelortitels", meint Sigrid Maurer vom ÖH
Vorsitzteam.

"Die österreichische Wissenschaftspolitik kommt immer mehr vom Weg
ab. Offenbar sollen BachelorabsolventInnen einfach nur billige
Arbeitskräfte sein, die man gut "verwerten" kann. Unsere Hochschulen
werden immer mehr zu Schulungszentren für Wirtschaftsbetriebe, wenn
nicht einmal der Staat bereit ist den BA-Titel als vollwertigen
akademischen Abschluss anzuerkennen, ist das Schlimmste für diese
AbsolventInnen zu fürchten", so Thomas Wallerberger, ÖH Vorsitzteam.

"Wir haben in Österreich ein massives Problem bei der Umsetzung des
Bolognaprozesses - das wird nun immer deutlicher. Die Umstellung auf
Bachelor, Master anstelle der alten Diplomstudien darf keinesfalls
dazu führen, dass nur einer kleinen Elite der höhere Abschluss
vorbehalten ist. Die Kürzung der Familienbeihilfe und andere Attacken
von Seiten der Bundesregierung lassen allerdings befürchten, dass
genau das gewollt ist", so Mirijam Müller, ÖH Generalsekretärin
abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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