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OTS0127   11. Nov. 2010, 11:00

Aluminium-Architektur-Preis 2010: Auszeichnung ging an SUE Architekten für Gemeindeamt Ottensheim - BILD


Aluminium-Architektur-Preis 2010:
Auszeichnung ging an SUE Architekten für Gemeindeamt Ottensheim vergrößern

BILD zu OTS - Der Aluminium-Architektur-Preis 2010 ging an SUE Architekten für das Gemeindeamt Ottensheim bei Linz.

An das Wiener Architekturbüro SUE Architekten -
Christian Ambos, Michael Anhammer, Harald Höller - ging der
Aluminium-Architektur-Preis 2010. Ausgezeichnet wurden sie für den
Neubau des Gemeindeamtes der oberösterreichischen Marktgemeinde
Ottensheim.

Die Jury entschied sich für diese Einreichung, da sie sowohl
städtebaulich als auch architektonisch und insbesondere im Bereich
der sozialen Nachhaltigkeit überzeugte. Einem öffentlichen Gebäude,
einem Haus für die Bürger des Ortes, wird die gebührende
Aufmerksamkeit entgegen gebracht. Der Bau besticht durch die
mustergültige Detailverarbeitung in der Aluminiumanwendung. Es wurden
wenige Materialien, die jedoch sehr sorgfältig und überlegt,
eingesetzt. Mit seiner architektonischen Haltung fügt sich das
Gemeindeamt selbstbewusst in den Bestand ein und schafft zudem die
Möglichkeit, dass auch in Zukunft im Einklang mit bereits Vorhandenem
weiter gebaut werden kann. Das Amtsgebäude ist ein ausgezeichnetes
Beispiel für den sensiblen Umgang mit Altem und Neuem.

Lobende Erwähnungen für Delugan Meissl und Dietmar Feichtinger

In die Schlussrunde kamen zwei weitere Einreichungen, die von der
Jury mit einer "Lobenden Erwähnung" hervorgehoben wurden: Diese
gingen an Delugan Meissl Associated Architects für den FH Campus Wien
und an Dietmar Feichtinger Architectes für die Finanz- und
Verkaufszentrale der voestalpine in Linz.

Mit dem FH Campus Wien bewältigten die Architekten eindrucksvoll
eine große Baumasse. Die Jury hob die Wertschätzung für einen
Bildungsbau, den sorgfältigen Umgang mit Ein-, Aus- und Durchblicken
sowie den Rhythmus der Fassadengliederung besonders anerkennend
hervor.

In der Finanz- und Verkaufszentrale der voestalpine sah die Jury
eine auszeichnungswerte Metallskulptur, die trotz der Größe
Individualität - beispielsweise durch einzeln zu öffnende Elemente -
ermöglicht.

Jury wählte aus 43 Einreichungen aus

Insgesamt wurden der Jury - Herbert Ablinger, Bundeskammer der
Architekten und Ingenieurkonsulenten, Renate Hammer,
Donau-Universität Krems, Department für Bauen, Franziska Leeb,
Architekturstiftung Österreich, Peter Raab, für die ARGE Elsa
Prochazka Architekturbüro und Baumschlager Eberle P.ARC, Preisträger
Aluminium-Architektur-Preis 2008, und Andreas Renner,
Aluminium-Fenster-Institut - 43 Projekte zur Bewertung vorgelegt.

Der Preis wurde von der Architekturstiftung Österreich, der
Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten und dem
Aluminium-Fenster-Institut (AFI) heuer zum siebenten Mal vergeben.

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OTS0127 2010-11-11 11:00 111100 Nov 10 ALU0001 0371



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