• 05.11.2010, 10:00:25
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8 Millionen Euro für Weihnachtsbeleuchtung

Energiesparverband gibt Stromspartipps

Linz (OTS) - Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit werden
Lichterketten aufgehängt, auch illuminierte Weihnachtsmänner und
Rentiere mit blinkenden Nasen haben längst den Weg aus Amerika zu uns
gefunden.

Doch was viele Verbraucher nicht wissen: Ineffiziente Lichterketten,
die in der Weihnachtszeit mehrere Stunden am Tag brennen, können die
Stromkosten ordentlich in die Höhe treiben. Die immer beliebter
werdenden elektrische Lichterpracht verbraucht in den wenigen Wochen
vor Weihnachten so viel Strom wie mehr als 10.000 österreichische
Haushalte in einem ganzen Jahr. Mehr als 8 Million Euro lassen sich
die österreichischen Haushalte, Unternehmen und Gemeinden den Glanz
kosten.

Es ist aber auch ein großes Einsparungspotenzial vorhanden, weist der
Geschäftsführer des O.Ö. Energiesparverbandes, Gerhard Dell hin.
"Wichtig ist beim Kauf einen Blick auf die Lämpchenleistung zu
werfen. Dabei entpuppt sich manches Weihnachtslicht als wahrer
Stromfresser". In fünf Wochen verbraucht z.B. ein Lichtschlauch mit
Glühlämpchen Strom für rund 10 Euro. Doch es geht auch preiswerter -
es gibt Lämpchen, die ein Watt brauchen und andere, die fünf Watt
brauchen. "Man kann daher allein durch die Wahl des richtigen
Produkts den Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent reduzieren, wenn man
auf den künstlichen Lichterglanz nicht ganz verzichten will".

Teurer, aber bei weitem am effizientesten, sind Lichterketten mit
LEDs (Leuchtdioden), deren Verbrauch bei einem Bruchteil von
konventionellen Lämpchen liegt. Sinnvoll ist auch der Einsatz von
Zeitschaltuhren, die sicherstellen, dass nicht 24 Stunden lang Strom
verbraucht wird, meint Dell.

Auch der Sicherheitsaspekt sollte nicht aus den Augen gelassen
werden, rät der Experte. Es sei ratsam beim Kauf zu kontrollieren, ob
die Lichterkette ein Prüfzeichen besitzt. Außerdem sollte
kontrolliert werden, ob das Produkt eine verständliche
Bedienungsanleitung, Angaben zu wichtigen elektrischen Daten und
Warnhinweise hat. Häufigster sicherheitstechnischer Fehler ist, nicht
vor Spritzwasser geschützte und nur für den Innenraum geeignete
Produkte im Freien zu verwenden.

Gleiches gelte für Verlängerungskabel, die ebenfalls nicht alle für
die Verlegung im Schnee tauglich seien. Das Verlängerungskabel, das
die Lichterkette mit einer Steckdose im Gebäude verbindet, ist
auch die Quelle einer weiteren groben "Energiesünde": Ein dauerhaft
gekipptes Fenster läßt nicht nur das Kabel, sondern auch Wärme
unkontrolliert ins Freie.

Rückfragehinweis:
O.Ö. Energiesparverband
Mag. Christine Öhlinger
mailto:[email protected]

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