OTS0211   4. Nov. 2010, 14:04

Tapetenwechsel gefragt: Auslandserfahrung für Lehrlinge - BILD


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BILD zu OTS - Alexander Prischl (ÖGB), Ernst Gesslbauer (Nationalagentur Lebenslanges Lernen), Silvia Müller-Fembeck (BMUKK), Alfred Freundlinger (WKO) und Wolfgang Krebs (BMWFJ) auf der Konferenz "Mobilität qualifiziert: Auslandserfahrung in der Lehre" der Nationalagentur Lebenslanges Lernen

Ein Auslandspraktikum ist eine einmalige Chance für
die persönliche Entwicklung und erhöht die Qualifikation für den
Arbeitsmarkt. Auslandserfahrung in der Lehre ist nach wie vor selten.
Die Nationalagentur Lebenslanges Lernen lud Ende Oktober zum
Austausch "Mobilität qualifiziert: Auslandserfahrung in der Lehre".
Die Konferenz im Gewerbehaus der Wirtschaftskammer Wien soll eine
stärkere Beteiligung von Lehrlingen am Programm für lebenslanges
Lernen initiieren. Die nächste Antragsfrist ist der 4. Februar 2011.

Die persönliche Weitergabe von guten Erfahrungen im eigenen Umfeld
zeigt die beste Wirkung, darüber herrschte Einigkeit zwischen
Vertreter/innen von Unternehmen, Berufsschulen, Sozialpartnern,
Ministerien, Ausbildnerinnen und Ausbildnern sowie Lehrlingen.
Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen sollen ermutigt
werden, Auslandsaufenthalte als Leistungsanreiz oder spezielle Form
der Förderung einzusetzen.

Die Praxisberichte, die am 27. Oktober 2010 während der
Veranstaltung zum Thema Lehrlingsmobilität vorgestellt wurden,
vermittelten interessante Perspektiven. Aus diesen sollen konkrete
Maßnahmen erarbeitet werden, kündigte Ernst Gesslbauer, Leiter der
Nationalagentur Lebenslanges Lernen, an. Gesslbauer stellt die
Verbindung zu den Zielen der europäischen Bildungspolitik her:
"Jugendliche sollen vermehrt Erfahrungen im Ausland sammeln, das
verbessert den Einstieg in den Arbeitsmarkt." 2010 werden rund 250
Lehrlinge ein Auslandspraktikum absolvieren, Bewerbungen für nächstes
Jahr sind bis 4. Februar 2011 möglich. Eine Steigerung der
Antragszahlen ist aufgrund der finanziellen Mittel möglich.

Leonardo da Vinci: Berufsbildendes Praktikum im Ausland

Das EU-Bildungsprogramm Leonardo da Vinci ermöglicht Lehrlingen,
die berufliche Praxis in anderen Ländern kennenzulernen.
Interessierte Personen wenden sich an die Nationalagentur
Lebenslanges Lernen (www.lebenslanges-lernen.at) oder an den
IFA-Verein (www.ifa.or.at) für Information über Rahmenbedingungen und
Förderungen.

Europass: Anerkennung des Gelernten

Anerkennung auf allen Ebenen ist eine entscheidende Motivation für
Weiterbildung im Ausland. Die Anerkennung der Lernergebnisse
unterstützt der Europass Mobilitätsnachweis. Er dokumentiert
umfassend Lern- und Arbeitserfahrungen, die im Zuge von Praktika im
Ausland gewonnen wurden und ist Teil des Portfolio von Europass,
einem europaweit anerkannten Bewerbungsinstrument.

Details zur Veranstaltung, Dokumentation & Fotos
http://www.lebenslanges-lernen.at/auslandserfahrunginderlehre

Weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=82&dir=201010&e=20101027_n&a=event

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0211 2010-11-04 14:04 041404 Nov 10 LLL0001 0333



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Schreyvogelgasse 2,
1010 Wien
Tel.: 01 / 534 08-41
E-Mail: cathrine.seidelberger@oead.at
Web: http://www.lebenslanges-lernen.at/auslandserfahrunginderlehre

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