OTS0209   4. Nov. 2010, 14:02

JUGENDVERTRETUNG: Verschärfung des Kärntner Jugendschutzgesetzes völlig kontraproduktiv!

Anstatt Jugendliche an den Pranger zu stellen, muss endlich ein einheitliches Jugendschutzgesetz umgesetzt werden!


Die Bundesjugendvertretung (BJV) kritisiert die
völlig unangebrachte Verschärfung des Kärntner Jugendschutzgesetzes:
"Das unübersichtliche Wirr-Warr im Jugendschutzbereich ist schon ein
alter Hut. Hier noch eine zusätzliche Abänderung einzuführen, ist ein
Schritt in die völlig falsche Richtung", betont BJV-Vorsitzender
Wolfgang Moitzi.
Der Vorsitzende spricht sich auch gegen die heutigen Aussagen von LR
Ragger aus: "Jugendliche hier an den Pranger zu stellen, geht völlig
an der Diskussion vorbei. Das einzige, was im Bereich des
Jugendschutzes Sinn macht, ist, endlich zeitgemäß zu agieren und ein
übersichtliches bundesweites Gesetz zu schaffen."
Die BJV setzt sich schon seit Jahren für die längst fällige
Vereinheitlichung der Jugendschutzgesetze ein, da nicht einzusehen
ist, warum für junge Menschen in Österreich neun unterschiedliche
Regelungen gelten sollten. Seit Anfang des Jahres hat die BJV auch
mit ihrer Jugendschutz-Tour in unterschiedlichen Bundesländern auf
ihre Forderungen aufmerksam gemacht. "Es hat auch schon Zustimmung
von Seiten einiger Bundesländer und von Jugendminister Mitterlehner
gegeben. Wir erwarten uns, dass trotz dieses Querschusses aus Kärnten
das einheitliche Jugendschutzgesetz noch bis Jahresende umgesetzt
wird", so Moitzi.
Näheres zur Jugendschutz-Kampagne der BJV auf www.vereinheitlichen.at

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0209 2010-11-04 14:02 041402 Nov 10 BJV0001 0214



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Mag.a Nicole Pesendorfer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0676/ 880 111 048
mailto: nicole.pesendorfer@jugendvertretung.at

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