- 02.11.2010, 14:31:06
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ÖH: Größtes Problem bei Familienbeihilfe ist Kürzung der Bezugsdauer
Kosmetische Änderungen verbessern die Gesamtsituation nicht
Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft sieht in
den heutigen Aussagen von Regierungsmitgliedern noch keine
ausreichende Bewegung betreffend der Kürzungen bei der
Familienbeihilfe. "Kosmetische Änderungen für einzelne Gruppen ändern
an der Gesamtsituation nichts - über 30.000 Studierenden sind von den
Kürzungen betroffen!" erklärt Sigrid Maurer vom ÖH Vorsitzteam. "Die
Auswirkungen davon sind katastrophal - viele Studierende werden ihre
Studien abbrechen", so Maurer weiter.
Zum Vorschlag, die Familienbeihilfe an die Studiendauer anzupassen
erklärt Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin: "Studierende können
schon jetzt Familienbeihilfe nur beziehen, wenn sie innerhalb der
gesetzlichen Mindeststudiendauer sind und einen entsprechenden
Leistungsnachweis erbringen".
"Das größte Problem ist nach wie vor die Kürzung der Bezugsdauer -
ein Bachelor- und Masterstudium ist in dieser Zeit für die meisten
Studierenden nicht absolvierbar, von einem Doktorat ganz zu
schweigen", kritisiert Thomas Wallerberger vom ÖH Vorsitzteam. "Die
Bundesregierung muss sich die Frage stellen wo sie mit ihrem
Sparpaket hin will - im Moment zielen sie auf weniger Studierende und
Bildungsabbau. Das ist keine Zukunftspolitik."
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Michaela Wein, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at
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