Hubertustag: Tiere segnen statt jagen!
Wien (OTS) - Am 3. November ist Hubertustag. Ein schwarzer Tag für
Hunderttausende Wildtiere, ebenso für viele Hunde und Katzen, die im
Gedenken an den Heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger, als
Freiwild abgeschossen werden. Österreichweit werden nämlich
anlässlich dieses Tages Jagden abgehalten und Messen gefeiert.
Der Österreichische Tierschutzverein appelliert zum Hubertustag an
Jäger, sich den Heiligen Hubertus zum Vorbild zu nehmen und der
bisherigen Form der Jagd abzuschwören, vielmehr Hege und Naturschutz
in den Vordergrund zu stellen. Und es dürfte auch keinesfalls im
Sinne des Heiligen Hubertus sein, wenn Kirchenvertreter Jäger, deren
Waffen und Beute in Messen segnen.
Der Heilige Hubertus ist nämlich als Jagdpatron gänzlich
ungeeignet. Denn laut Legende wurde der ursprünglich wilde und
ausschweifende Jäger nach einer Erscheinung nicht nur zum
Christentum, sondern auch zum Tierschützer und Jagdgegner bekehrt.
Tiere galten ihm fortan als Mitgeschöpfe göttlichen Ursprungs. Damit
ist er eigentlich nicht Schutzpatron der Jäger, sondern der Tiere.
Der Österreichische Tierschutzverein fordert im Gedenken an den
Heiligen Hubertus Achtung für die Tiere des Waldes, Hege und Pflege,
statt Jagd aus purer Lust und Laune. Die Tiere sollten an diesem Tag
im Sinne des großen Heiligen nicht gejagt, sondern gesegnet werden!
Pressesprecher
Österreichischer Tierschutzverein
Tel.: 0662/ 84 32 55-20













