- 30.10.2010, 12:19:29
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Donaubrücke Traismauer feierlich eröffnet
LH Pröll: "Zukunftsperspektive für Niederösterreich"
St. Pölten (OTS/NLK) - Die Donaubrücke St. Georg Traismauer wurde
am heutigen Samstagvormittag, 30. Oktober, im Rahmen eines großen
Festaktes feierlich eröffnet. Die nach dem heiligen Georg benannte
Brücke wurde in drei Jahren Bauzeit fertig gestellt. Rund 150
Millionen Euro wurden in die Errichtung der neuen Donaubrücke, einen
wesentlichen Teil des Regionenrings um Wien, investiert. Mit dem
morgigen Sonntag, 31. Oktober, wird die Brücke für den Verkehr
freigegeben.
Der Tag der Eröffnung sei ein besonderer Tag für ganz
Niederösterreich, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge des
Festaktes: "Mit dieser Brücke wird auch eine wesentliche
Zukunftsperspektive für Niederösterreich eröffnet." Durch die neue
Donaubrücke werde die Anbindung des Weinviertels an den Zentralraum
enorm verbessert, so erspare man sich von Mistelbach nach St. Pölten
rund 45 Minuten Fahrzeit, betonte Pröll. Neben der Aufwertung der
Standortqualität breche auch eine "neue Zeitrechnung für die
Lebensqualität" in der Region an, so der Landeshauptmann, der auf die
mit der Verkehrsfreigabe der Brücke verbundenen
Lkw-Durchfahrtsverbote auf der B 1, der B 19 und der B 43 verwies.
Im Zuge des Festaktes kamen u. a. auch Asfinag-Vorstandsdirektor DI
Alois Schedl, Generalsekretär DI Herbert Kasser in Vertretung von
Bundesministerin Doris Bures sowie Vertreter der beteiligten Firmen
zu Wort.
Die feierliche Eröffnung fand ihren Abschluss in der Segnung der
Donaubrücke durch Propst Fürnsinn und Superintendent Weiland. Die
Donaubrücke Traismauer ist dem heiligen Georg gewidmet, weil sich
dort in früherer Zeit das Kloster St. Georgen, das Ursprungskloster
des Stiftes Herzogenburg, befand.
Die Trasse des insgesamt 6,6 Kilometer langen Projekts Donaubrücke
St. Georg schwenkt im Bereich zwischen Wagram ob der Traisen und
Hollenburg von der bestehenden S 33 Kremser Schnellstraße ab und
quert anschließend die Donau. Im weiteren Verlauf führt sie östlich
an Donaudorf vorbei und bindet nach der Querung des Kampflusses
zwischen Grunddorf und Jettsdorf an die S 5 Stockerauer Schnellstraße
ein.
Als Fahrbahnquerschnitt wurden zwei getrennte Richtungsfahrbahnen mit
baulicher Mitteltrennung durch eine Betonleitwand errichtet. Jede der
beiden 12,5 Meter breiten Richtungsfahrbahnen besteht aus zwei
Fahrstreifen und einem Abstellstreifen. Der Anschluss sowohl an die S
5 als auch an die S 33 erfolgt mittels Knoten, bei denen alle
Verkehrsrelationen möglich sind.
Entlang der Gesamttrasse wurden insgesamt 23 Brückenobjekte
hergestellt, wobei die Donaubrücke einschließlich der beiden
unmittelbar anschließenden Vorlandbrücken mit einer Gesamtlänge von
rund 1,1 Kilometer das Herzstück der neuen Trasse darstellt.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005
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