- 29.10.2010, 10:15:10
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Bestattungen in Wien: Der Trend geht zu immer individuelleren Trauerfeiern
Umfrage ergründete Wünsche der Wiener für den letzten Weg / Bestattung Wien bietet umfangreiches Leistungsspektrum
Wien (OTS) - Wie würden die Wienerinnen und Wiener eine Bestattung
gestalten - traditionell oder lieber individuell? Diese Frage stellte
das Meinungsforschungsinstitut Peter Hajek Public Opinion Strategies
kurz vor Allerheiligen 500 Wienerinnen und Wienern im Auftrag der B&F
Wien - Bestattung und Friedhöfe GmbH. Die Antworten zeigen, dass der
allgemeine Trend zur Individualisierung auch vor einem traditionellen
Ritus wie der Trauerfeier nicht Halt macht. 49 Prozent wünschen sich
mehr Individualität und weniger Tradition bei der eigenen Bestattung.
Neun Prozent sind unentschieden und 25 Prozent setzen auf die
bewährten Rituale.
Die Befragten äußern zum Teil sehr genaue Vorstellungen, wie ihre
eigene Bestattung ablaufen sollte: Die Wünsche gehen vom Verlesen des
Lieblingsgedichts über das Abspielen spezieller Musikstücke bis zum
Trauerkondukt mit Pferdekutsche.
Spezielle, für sie wichtige, Lieder als Begleitung auf der
Trauerfeier wünscht sich knapp die Hälfte der Befragten. Immer mehr
Wienerinnen und Wiener würden sich an einen professionellen
Nachrufredner wenden: Immerhin 30 Prozent der Befragten ziehen diese
weltliche Begleitung einer geistlichen vor.
Bei der Wahl der Bestattungsform sind die Wienerinnen und Wiener
zurzeit noch konservativ: "Die traditionelle Erdbestattung mit Sarg
ist nach wie vor die häufigste Art der Bestattung in Wien", berichtet
Dr. Christian Fertinger, Geschäftsführer der B&F Wien. Die Bestattung
und Friedhöfe Wien spüren den Trend zur Individualisierung seit
geraumer Zeit in den Beratungsgesprächen und setzen auf
höchstmögliche Flexibilität und ein großes Angebot von
Gestaltungsmöglichkeiten. Dr. Fertinger: "Natürlich versuchen wir,
möglichst alle Wünsche der Hinterbliebenen umzusetzen. Allerdings
müssen diese den geltenden Gesetzen entsprechen."
Erst kürzlich musste das Ansinnen eines Wieners abgelehnt werden, der
verfügen wollte, dass nach seinem Ableben die Asche von der
Mittelfeldauflage des Hanappi-Stadions verstreut werden solle. Das
Wiener Sanitätsgesetz untersagt das Verstreuen der Asche eines oder
einer Verstorbenen.
Einen noch ungewöhnlicheren Wunsch kann die Bestattung Wien
gegebenenfalls erfüllen: "Es hat zwei Anfragen von Wienern für eine
kryonische Konservierung nach dem Ableben gegeben. Bei diesem
Verfahren wird der Körper des Verstorbenen bei minus 196 Grad auf
Trockeneis gelagert und in ein spezielles Institut in der Nähe von
Detroit, USA, überführt. Dort hofft man, eines Tages in der Lage sein
zu können, den Toten wieder zu erwecken", erklärt Fertinger. Die
Überführung in die USA sowie die entsprechende Konservierung auf
Trockeneis kann die Bestattung Wien auf Wunsch durchführen.
Generell gibt es kein anderes Bestattungsunternehmen in Österreich,
das vergleichbare Erfahrung mit internationalen Überführungen hat,
erklärt Dr. Fertinger. "Wir organisieren rund 150 Flug-Überführungen
pro Jahr."
Für Bestattungen in Wien steht den Hinterbliebenen ein breites
Spektrum an Möglichkeiten zur Verfügung, um den letzten Weg eines
Angehörigen so individuell wie gewünscht zu gestalten. Das reicht von
den Bestattungsformen (Sarg, Urne oder auch Diamantbestattung) bis zu
den Grabarten (Waldfriedhof, Wiesengräber, Seebestattung) und der
individuellen Gestaltung der Trauerfeier (musikalische Begleitung vom
Gospel-Chor bis zum Alpenhorn-Solisten; Trauerkondukt mit
Pferde-Kutsche, offene Aufbahrung und viele andere Möglichkeiten).
Rückfragehinweis:
Konzernbereich Bestattung und Friedhöfe Kommunikation Mag. Jürgen Sild [email protected] Tel: (+43) 01/50195-4110 | Mobil: 0664/ 623 12 25 http://www.bestattungwien.at Fotos unter: www.bestattungwien.at/presse
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