• 28.10.2010, 14:54:36
  • /
  • OTS0237 OTW0237

Präs. Andrea Gottweis: Interessen der Familien werden nicht ernst genommen

Familienbund fordert Bundesfamilienvertretung nach Vorbild des Bundesseniorengesetzes

Wien (OTS) - "Die Interessen der Familien werden angesichts der
gigantischen Kürzungen im Familienbudget nicht ernst genommen, weil
Familien keine gesetzlich festgeschriebene Interessensvertretung
haben, kritisierte heute die Präsidentin des österreichischen
Familienbundes, LAbg. Andrea Gottweis.

Der Familienbund fordert daher eine Bundesfamilienvertretung nach
Vorbild des Bundesseniorenrates, eine gesetzlich anerkannte
Vertretung der Familien, die Gesprächspartner der Bundesregierung in
Familienangelegenheiten sein soll. Die mächtigen Seniorenvertreter
Khol und Blecha werden nicht nur wegen ihrer Bekanntheit und
Reputation so "ernst genommen", sondern vor allem deswegen, weil ein
Bundesseniorengesetz dies vorsieht.

Die Präsidentin des Familienbundes will erreichen, dass
Familienvertreter als gesetzlich anerkannte Sozialpartner bei allen
für Familien budgetrelevanten Entscheidungen eingebunden werden.
Derzeit stünden 2 Millionen Pensionisten, 1.8 Millionen Familien
gegenüber. Bei politischen Entscheidungen wird derzeit vor allem auf
die Befindlichkeiten der größten Wählergruppe Rücksicht genommen.
Familien, die Kinder großziehen und somit den Fortbestand der
Gesellschaft, aber auch der Pensionen langfristig sichern, haben
keine gesetzlich anerkannte Stimme. Dies sei zutiefst ungerecht und
müsse schnellstens geändert werden. Es besteht dringend
Handlungsbedarf, wie die jüngsten Kürzungen im Familienbereich
zeigen, betonte Gottweis abschließend.

Rückfragehinweis:
Tel.: 0676 528 15 85

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FAM

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel