- 28.10.2010, 13:34:17
- /
- OTS0207 OTW0207
ÖH Salzburg: Stoppt die Sparschweinerei!
Salzburger Studierendenvertretungen fordern die Regierung in einer Pressekonferenz auf, von den einscheidenden Kürzungen der Familienbeihilfe Abstand zu nehmen.
Salzburg (OTS) - In einer gemeinsamen Pressekonferenz warnten die
HochschülerInnenschaften der Uni Salzburg, Uni Mozarteum und FH
Salzburg am Donnerstag, 28.10., vor den dramatischen Folgen des
Budgetplans der Bundesregierung für die soziale Lage der
Studierenden. Die Herabsetzung der maximalen Anspruchdauer von 26 auf
24 Jahre und die weitgehende Streichung des 13. Beihilfenmonats
treffen österreichweit über 35.000 Studierende und deren Familien.
"Studierende zählen zu den am stärksten von Armut betroffenen
Personengruppen. Während 23 Prozent der 23-Jährigen Studierenden
armutsgefährdet sind, steigt der Anteil bei den 27-Jährigen, die ohne
Familienbeihilfe auskommen müssen, auf 37 Prozent!", so Svjetlana
Vulin vom Vorsitzteam der ÖH Salzburg. "Mit der Kürzung der
Familienbeihilfe drängen SPÖ und ÖVP Studierende an den finanziellen
Abgrund."
"Bereits jetzt müssen zwei Drittel aller Studierenden während des
Semesters einer Erwerbsarbeit nachgehen", sagt Veronika Kraxberger
(Vorsitzteam ÖH Mozarteum). "Ein Studium in Mindestzeit zu
absolvieren, bedeutet Vollzeit-StudentIn zu sein. Das ist unvereinbar
mit dem nun weiter steigenden Zwang zu arbeiten. Zudem ist vollkommen
unklar, woher plötzlich 35.000 Jobs kommen sollten!"
"Der Sparanschlag auf Studierende und ihre Familien ist Ausdruck
einer bildungs- und zukunftsfeindlichen Politik", schließt Norber
Piberger (Vorsitzteam Studierendenvertretung FH Salzburg), "Mit den
Kürzungen der Familienbeihilfe werden 0,4% der Bevölkerung mit 3,6%
der Einsparungen belastet."
Rückfragehinweis:
ÖH Salzburg
Referat für Bildungspolitik
Kay-Michael Dankl
[email protected]
0650/3078660
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OHS






