- 28.10.2010, 12:19:32
- /
- OTS0174 OTW0174
ÖH: Feldzug gegen Studierende geht weiter
Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft ist
entsetzt über die geplante Streichung der studentischen
Selbstversicherung. "Die soziale Sicherheit der Studierenden wird
immer mehr ausgehöhlt", ärgert sich Sigrid Maurer vom ÖH Vorsitzteam.
"Die Einsparungen, wie sie die Regierung vorsieht, bedeuten bis 2014
für 35.000 Studierende eine enorme zusätzliche finanzielle
Belastung."
"Nach der angekündigten Verkürzung des Familienbeihilfenanspruchs von
26 auf 24 macht die Regierung munter weiter mit ihrem Feldzug gegen
die Studierenden", meint Mirijam Müller, ÖH Generalsekretärin. "Die
Stipendien schon wieder nicht an die Inflation anzupassen bedeutet
für Studierende, dass sie sich bald trotz Stipendium nicht mehr
genügend Lebensmittel leisten können" so Müller.
Ebenso kritisiert die Bundesvertretung die angekündigte Streichung
von Förderungen von Studierendenheimen. "Die Mieten in den
Studierendenheimen sind bereits jetzt häufig genau so hoch wie in
normalen Wohnungen" erklärt Thomas Wallerberger vom ÖH Vorsitzteam.
"Hier die Förderungen zu streichen bedeutet, dass sich viele
Studierende nicht mal mehr eine Unterkunft leisten können" so
Wallerberger weiter.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Michaela Wein, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NHO






